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Sondersitzung

OpenClipart-Vectors (CC0), Pixabay
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Bei einer Sondersitzung der Vereinten Nationen, die sich auf die aktuellen Ereignisse im Gazastreifen konzentrierte, wurden kritische Diskussionen und Debatten abgehalten. Die Sitzung, die in New York stattfand, wurde mit den Äußerungen der diplomatischen Vertreter Israels und der Palästinenser eingeleitet.

Israels UNO-Botschafter Gilad Erdan präsentierte ein besorgniserregendes Video eines Angriffs der Hamas vom 7. Oktober. Erdan betonte entschieden, dass das Vorgehen der Hamas keinerlei Bezug zu den allgemeinen palästinensischen Interessen oder dem arabisch-israelischen Konflikt habe. Er bezeichnete die Hamas als eine „dschihadistische Terrororganisation“, die einen brutalen Krieg nicht gegen Palästinenser, sondern gegen die Unschuldigen und Zivilisten Israels führe.

Eine überraschende Entwicklung war die Anwesenheit des iranischen Außenministers Hussein Amirabdollahian, der die Gelegenheit hatte, während der Sitzung Stellung zu beziehen. Mehr als 100 Redner waren für die Sitzung vorgesehen, was bedeutet, dass die Diskussionen sich möglicherweise bis zum nächsten Tag hinziehen könnten.

Ein kritischer Punkt der Diskussion war ein Resolutionsentwurf, der von Jordanien vorgelegt wurde. Dieser Entwurf, der eine sofortige Waffenruhe und andere wichtige Punkte fordert, wurde intensiv diskutiert, da einige der Punkte von den Unterstützern Israels kritisch gesehen wurden. Es war ungewiss, ob der Entwurf in seiner aktuellen Form angenommen werden würde.

Experten äußerten die Erwartung, dass einige Länder, insbesondere aus dem Globalen Süden, die Sitzung als Plattform nutzen könnten, um ihre Position gegenüber Israel zu überdenken und möglicherweise Distanz zu Israel zu schaffen. Es ist wichtig zu betonen, dass die Resolutionen der UNO-Vollversammlung eine symbolische Wirkung haben, auch wenn sie rechtlich nicht bindend sind.

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