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Solpark Verwaltungs GmbH Bilanzanalyse

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Hier ist eine kritische, aber faire Analyse der Bilanz der Solpark Verwaltungs GmbH zum 31.12.2024 im Vergleich zum Vorjahr:


🔍 Überblick der Bilanzzahlen

Position 31.12.2024 (EUR) 31.12.2023 (EUR) Veränderung
Umlaufvermögen 7.781,68 12.081,30 ▼ -4.299,62
Eigenkapital 6.409,66 6.276,24 â–˛ +133,42
RĂĽckstellungen 975,00 900,00 â–˛ +75,00
Verbindlichkeiten 397,02 4.905,06 â–Ľ -4.508,04
Bilanzsumme 7.781,68 12.081,30 â–Ľ -4.299,62

⚖️ Kritische Analyse

âś… Positive Aspekte:

  1. Deutlicher Schuldenabbau
    Die Verbindlichkeiten wurden von knapp 4.905 € auf nur noch 397 € reduziert – das ist eine sehr starke Verbesserung der finanziellen Stabilität. Die Bilanz zeigt eine fast schuldenfreie Position per 31.12.2024.
  2. Eigenkapital leicht gestiegen
    Trotz eines Rückgangs der Bilanzsumme ist das Eigenkapital leicht gestiegen (+2,1 %). Das spricht für einen positiven Saldo oder eine bewusste Entschuldung.
  3. Hoher Eigenkapitalanteil
    Der Eigenkapitalanteil liegt bei rund 82 % der Bilanzsumme (6.409,66 € von 7.781,68 €), was für ein sehr gesundes Finanzfundament spricht.

⚠️ Kritische Punkte:

  1. Starker Rückgang des Umlaufvermögens
    Das Umlaufvermögen ist um über 35 % gesunken. Das kann ein Hinweis auf Liquiditätsabfluss oder geringere betriebliche Aktivität sein – etwa durch fehlende Einnahmen oder weniger Geschäftstätigkeit.
  2. Rückstellungen leicht erhöht
    Die Rückstellungen sind geringfügig angestiegen. Das könnte auf erwartete Verpflichtungen (z. B. rechtliche Risiken, Personal) hindeuten, ist aber bei dieser Größenordnung noch unbedenklich.
  3. Geringe Bilanzsumme
    Mit einer Bilanzsumme von unter 8.000 € ist das Unternehmen extrem klein – eher auf dem Niveau eines inaktiven oder rein verwaltenden Unternehmens. Das kann strategisch gewollt sein (z. B. als reine Komplementär-GmbH), wirkt aber auf Außenstehende wenig dynamisch.

📌 Fazit

Die Solpark Verwaltungs GmbH hat sich finanziell in Richtung Stabilität bewegt: Schulden runter, Eigenkapital rauf. Das ist grundsätzlich positiv. Gleichzeitig wirft der deutliche Rückgang der Bilanzsumme Fragen zur Geschäftsentwicklung auf. Eine vertiefende Beurteilung wäre nur möglich mit Einsicht in die GuV, den Anhang oder den Lagebericht, die hier fehlen.

Wenn es sich um eine reine Verwaltungsgesellschaft handelt (wie der Name nahelegt), könnten die geringen Werte erklärbar und unkritisch sein – in einer operativen GmbH würde diese Bilanz jedoch auf eine geringe Geschäftstätigkeit hindeuten.

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