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Sölden

Witizia (CC0), Pixabay
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Der Start des Ski-Weltcups im österreichischen Sölden rückt näher, doch der Rettenbachgletscher zeigt kaum Schnee. Stattdessen werden am Gletscher Bauarbeiten gesichtet. Greenpeace kritisiert die Abtragungsarbeiten am Eis. Der ARD-Ski-Experte Felix Neureuther bezeichnet die Maßnahmen in Sölden als schädlich für die Glaubwürdigkeit des Skisports. Die Kritik am Skisport wird im Podcast „Pizza und Pommes“ diskutiert.

Jakob Falkner, Geschäftsführer der Bergbahnen Sölden, verteidigt die Maßnahmen und betont, dass lediglich Fels abgetragen wird. Ein besonderer Schutz gilt für Gletscher in Tirol, doch es gibt Ausnahmen. Experten warnen vor den langfristigen Folgen und dem Verlust von Gletschern in den nächsten fünfzig Jahren. Ein offener Brief von Wintersport-Athleten fordert mehr Nachhaltigkeit vom Ski-Weltverband FIS.

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