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So wie Christian Lindner zu Hause?

HOCKULUS (CC0), Pixabay
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Die FDP sorgt mal wieder für Aufsehen, diesmal mit einem Vorschlag, der an ein Survival-Handbuch erinnert: „Bett-Seife-Brot-Minimum“ für abgelehnte Asylbewerber. Laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ plant die Partei, das ohnehin schon schmale Unterstützungsprogramm für Menschen ohne Bleibeperspektive auf das absolute Minimum zu reduzieren. Man könnte fast meinen, die FDP habe die perfekte Sparmaßnahme für den kommenden „Dschungelcamp“-Kandidatenkatalog entwickelt.

Das neun Punkte umfassende Papier soll am Wochenende vom Fraktionsvorstand abgesegnet werden. Der Gedanke dahinter? Härtere Gangart in der Migrationspolitik. Und was heißt das genau? Weniger „Luxus“ für abgelehnte Asylbewerber – konkret: „Bett, Seife, Brot“, so FDP-Fraktionschef Christian Dürr. Wer nach dem Motto „Sei froh, dass du noch einen Schlafplatz hast“ lebt, braucht anscheinend keine weiteren Annehmlichkeiten.

Statt Netflix und dreimal täglich warmem Essen gibt’s also nur noch das, was in jedes Gefängnisstandardpaket gehört: Ein Bett zum Schlafen, Seife für die Hygiene und, na klar, Brot für den Magen. Damit ist die Zukunft für abgelehnte Asylbewerber laut FDP klar vorgezeichnet: Auf ein „Spartanisches Sparpaket“ können sich die Betroffenen wohl einstellen.

Ob dieser Vorschlag der FDP wirklich so ankommt wie erhofft, bleibt abzuwarten. Aber eines steht fest: Mit der Idee vom „Bett-Seife-Brot-Minimum“ wird die Partei wohl noch lange in den politischen Talkshows für Gesprächsstoff sorgen – und das ohne einen Cracker oder ein Glas Wasser in Sicht!

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