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SMS des Todes

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Viele beliebte Handymodelle – etwa von Nokia, Sony Ericsson, Samsung oder Motorola – lassen sich ganz einfach per SMS zum Absturz bringen oder sogar gänzlich ausschalten, wie Hacker auf dem Chaos Communication Congress in Berlin berichteten. Ihre Entdeckung haben sie publikumswirksam „SMS des Todes“ getauft.

Über 85 Prozent der Handymodelle weltweit sind sogenannte Feature Phones, die etwa MP3s abspielen können oder über einen Webbrowser, aber über wesentlich weniger Funktionen verfügen als Smartphones mit Android- oder Apples iOS- Betriebssystem. Und ebendiese Feature Phones beinhalten zahlreiche Sicherheitslücken und Programmierfehler, die von Hackern ausgenutzt werden können. Bei der Hacker-Konferenz Chaos Communication Congress in Berlin haben zwei von ihnen nun eine Möglichkeit vorgestellt. Collin Mulliner und Nico Golde bauten dafür ein eigenes GSM- Netzwerk in ihrem Labor auf, um verschiedene beliebte Handymodelle auf Schwachstellen zu testen. Und tatsächlich stellte sich heraus, dass sich viele per einfacher SMS ausschalten oder sogar gänzlich lahmlegen lassen – die Hacker tauften die Kurznachricht daher auf den Namen „SMS des Todes“. Besonders hinterhältig an den Attacken ist, dass die Nutzer die SMS zum Teil nicht einmal sehen. Betroffen waren zum Beispiel Modelle der Firma Nokia (6300, 3110c und mehr), Sony Ericsson (Walkman- Handys wie das W8000i und andere), Samsung (S3250 und S5230 Star) und Motorola (RAZR, ROKR und SVLR L7).

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