Finanzen

Signa

Mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Beim Immobilienriesen Signa haben sich dramatische Entwicklungen ereignet. Unter Druck seiner Investoren soll Gründer René Benko die Leitung an Sanierungsexperten Arndt Geiwitz übergeben. Die genaue Tragweite dieser Situation ist unklar, aber ohne frisches Kapital aller Mitinvestoren scheint eine Lösung schwierig. Einige Investoren fordern bereits Auszahlungen.

Sanierungsexperte Geiwitz übernimmt die Leitung, während Benko nicht mehr im Signa-Beirat sein wird. Es steht eine kurzfristige Schuldensumme von zwei Milliarden Euro im Raum, von denen 1,3 Milliarden Euro dieses Jahr fällig sind. Die vorrangige Aufgabe von Geiwitz ist es, diese Situation zu bewältigen.

Wichtige Investoren wie Roland Berger erwägen Auszahlungen, doch die finanzielle Machbarkeit ist unsicher. Die finanzielle Lage der Signa-Gruppe ist schwer einzuschätzen. Die Schulden belaufen sich auf 10,8 Milliarden Euro, hauptsächlich Bankschulden bei Raiffeisen-Gruppe und Bank Austria. Das Ergebnis rutschte ins Minus, mit einem Verlust von 1,019 Milliarden Euro 2022, nach 700 Millionen Euro Gewinn 2021. Ohne eine Kapitalerhöhung von 750 Millionen Euro hätte die Signa Prime bereits letztes Jahr zahlungsunfähig sein können.

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