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„Service? Vielleicht morgen!“ – Netzagentur setzt der Post die gelbe Karte (mit Strafandrohung)

manfredrichter (CC0), Pixabay
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Die Deutsche Post bekommt jetzt amtlichen Druck – und zwar nicht als Einschreiben, sondern als klare Warnung: Verbessert euch, oder es wird richtig teuer.
Klaus Müller, Chef der Bundesnetzagentur, scheint endgültig genug von verloren gegangenen Briefen, verspäteten Paketen und mysteriösen „Zustellversuchen“, die offenbar nur in Paralleluniversen stattgefunden haben.

Die Netzagentur verliert die Geduld – selten, aber eindrucksvoll

Müller formulierte es höflich, aber mit spürbarem Unterton:
„Wenn die Post unseren Anordnungen dann nicht nachkommt, kann das im Extremfall teuer für sie werden.“

Übersetzung für den Alltag:
Wir haben euch lange machen lassen – jetzt gibt’s Konsequenzen.

Die Bundesnetzagentur hatte im Sommer eine Flut von Beschwerden erhalten. Kein Wunder: Viele Verbraucherinnen und Verbraucher kennen das Spiel bereits – Sendungsnummern, die wie Geister existieren, Pakete, die lieber Urlaub machen als ankommen, und Briefe, die offenbar streng nach Mondphase sortiert und geliefert werden.

Beschwerden? Nur ein paar tausend – ganz unauffällig!

Die Regulierungsbehörde meldet, die Beschwerden hätten sich deutlich gehäuft. Überraschend? Nicht wirklich.
Zum Post-Alltag gehören inzwischen:

  • Briefe, die sich eine Pause gönnen

  • Paketboten, die Zustellbenachrichtigungen schreiben, ohne jemals geklingelt zu haben

  • Sendungen, die sich auf mysteriöse Weise auflösen

  • Zustellzeiten von 3–7 Werktagen (oder 10–20 – je nachdem, wie motiviert der Tag ist)

Die Kunden sind genervt. Die Netzagentur ist genervt.
Die Post – tja, scheint eher entspannt zu sein.

Drohende Strafzahlungen: Ein Weckruf in Euro und Cent

Nun könnte es richtig teuer werden. Die Netzagentur hat die Macht, empfindliche Bußgelder zu verhängen, wenn die Post ihre Grundversorgungsaufgaben nicht erfüllt.

Und Geld – das versteht ein Konzern dann doch deutlicher als „ärgerliche Kunden“.

Was jetzt passieren muss

Die Post müsste:

  • Briefe tatsächlich zustellen

  • Pakete nicht auf Weltreise schicken

  • Kundinnen und Kunden als Menschen statt als Störfaktoren behandeln

  • Service bieten, der den Namen verdient

Ambitioniert? Vielleicht.
Unmöglich? Hoffen wir nicht.

Fazit mit Augenzwinkern

Die Bundesnetzagentur hat genug von der Post – und das spürt man.
Jetzt bleibt nur die Frage: Schafft die Post es, ihren Service zu verbessern, bevor der gelbe Riese rot sieht?

Oder anders gesagt:

Vielleicht kommt die Verbesserung ja… demnächst.
So ungefähr – wie ein Paket, das „heute bis 20 Uhr“ geliefert werden sollte.

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