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Seit 24 Jahren vermisste Mutter aus North Carolina nach Wiederauftauchen festgenommen

AJEL (CC0), Pixabay
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Die Frau aus North Carolina, die im Mittelpunkt eines 24 Jahre alten Vermisstenfalls stand, ist nach ihrem überraschenden Wiederauftauchen festgenommen worden. Das teilten die Behörden am 26. Februar mit.

Michele Hundley Smith wurde vom Sheriff’s Office des Robeson County aufgrund eines noch offenen Haftbefehls festgenommen. Hintergrund ist ihr Nichterscheinen zu einem Gerichtstermin im Zusammenhang mit einer Trunkenheitsfahrt, die im November 2001 von der Polizei in Eden registriert worden war. Gerichtsunterlagen zufolge versäumte sie den Termin im Dezember 2001.

Smith war vor 24 Jahren beim Weihnachtseinkauf verschwunden. Am 20. Februar gaben Ermittler des Sheriff’s Office von Rockingham County bekannt, dass sie „lebend und wohlauf“ in einem nicht näher genannten Teil von North Carolina aufgefunden worden sei.

Die Festnahme erfolgte am 25. Februar. Nach Zahlung einer Kaution kam Smith wieder auf freien Fuß. Laut Gerichtsakten ist eine Anhörung für den 26. März angesetzt. Ob sie anwaltlich vertreten ist, ist derzeit unklar.

Verschwinden im Dezember 2001

Michele Hundley Smith war 38 Jahre alt, als sie am 9. Dezember 2001 ihr Haus im Raum Greensboro verließ, um Weihnachtseinkäufe zu erledigen – zwei Tage vor dem versäumten Gerichtstermin.

Nach Angaben ihrer Familie verließ sie ihr Zuhause in Eden, North Carolina, gegen 20:30 Uhr, um rund 27 Kilometer entfernt in Martinsville im Bundesstaat Virginia einkaufen zu gehen. Am 31. Dezember 2001 wurde sie offiziell als vermisst gemeldet.

Über die Jahre beteiligten sich mehrere Behörden an der Suche, darunter das North Carolina State Bureau of Investigation, die Drogenbekämpfungsbehörde DEA sowie das FBI. In den Jahren 2020 und 2021 veröffentlichte das Sheriff’s Office erneut Aufrufe zur Mithilfe und setzte eine Belohnung für Hinweise aus.

Hinweis aus nationaler Datenbank

Am 19. Februar erhielt das Sheriff’s Office einen Hinweis zum Aufenthaltsort der Vermissten. Der Tipp stammte aus dem National Crime Information Center (NCIC), einer bundesweiten Datenbank für vermisste Personen und strafrechtliche Informationen, über die Strafverfolgungsbehörden Daten austauschen.

Sheriff Sam Page erklärte, eine andere Behörde habe neue Informationen zu Smith in das System eingespeist, woraufhin die Ermittler in Rockingham County benachrichtigt worden seien.

Nach bisherigen Erkenntnissen lebte Smith offenbar nicht unter einem neuen Namen. Wahrscheinlicher sei, dass sie sich kürzlich für bestimmte Dienstleistungen registriert habe, wodurch ihr Aufenthaltsort auffiel, so der Sheriff.

Weitere Details zu den Umständen ihres jahrelangen Verschwindens wurden bislang nicht bekanntgegeben.

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