Eine Serie starker Erdbeben hat am Dienstagmorgen die Region rund um die türkische Millionenmetropole Istanbul erschüttert. Das heftigste der drei Beben erreichte laut offiziellen Angaben eine Magnitude von 6,9 und ereignete sich im Marmarameer, östlich der Stadt.
Zuvor waren bereits zwei weitere Erschütterungen mit den Stärken 3,9 und 4,4 registriert worden. Türkische Medien wie TRT Haber sprechen von einem „furchterregenden Ereignis“, das viele Menschen in Panik versetzt habe. Zahlreiche Anwohner*innen seien aus Angst fluchtartig auf die Straßen gelaufen, auch in den frühen Morgenstunden.
Selbst das schwächste Beben mit der Stärke 3,9 war deutlich in mehreren Stadtteilen auf der asiatischen Seite des Bosporus zu spüren – ein Hinweis darauf, wie stark die Region auf seismische Aktivitäten reagiert.
Der Raum Istanbul gilt seit Langem als erdbebengefährdet. Experten warnen regelmäßig vor einem möglichen schweren Beben entlang der Nordanatolischen Verwerfung, die direkt unter dem Marmarameer verläuft. Noch ist unklar, ob es bei den aktuellen Erschütterungen zu Schäden oder Verletzten gekommen ist.
Die Behörden riefen die Bevölkerung zur Ruhe auf und kündigten weitere Untersuchungen an. Die Erdbebenserie zeigt einmal mehr, wie angespannt die geologische Lage in der Region ist – und wie schnell die Erinnerung an das verheerende Beben von 1999 wieder wachgerufen wird. Damals starben mehr als 17.000 Menschen.
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