In der schwedischen Stadt Örebro hat sich ein schwerer Schusswaffenangriff auf einem Schulcampus ereignet. Laut Polizei sind dabei rund zehn Menschen ums Leben gekommen, darunter vermutlich auch der mutmaßliche Täter.
Mehrere weitere Personen wurden verletzt, als ein Schütze das Feuer in der Risbergska-Schule, einer Bildungseinrichtung für Erwachsene, eröffnete. Der Campus beherbergt auch weitere Schulen, darunter Einrichtungen für Kinder.
Die Polizei wurde am Dienstag gegen 12:30 Uhr Ortszeit (6:30 Uhr ET) alarmiert. Einsatzkräfte sperrten den Bereich weiträumig ab und forderten die Bevölkerung auf, sich nicht in die Nähe des Tatorts zu begeben.
Laut Jonas Claesson, dem regionalen Gesundheitsdirektor, wurden sechs Menschen ins Universitätskrankenhaus gebracht, davon fünf mit Schussverletzungen. Vier Verletzte mussten operiert werden, zwei befinden sich inzwischen in stabilem Zustand.
Ein Polizeisprecher bestätigte gegenüber schwedischen Medien, dass es zu einem Schusswechsel zwischen dem Täter und der Polizei gekommen sei. Es bleibt jedoch unklar, wie viele Menschen insgesamt verletzt wurden. Kein Polizist wurde getroffen, so die Behörden.
Ein 28-jähriger Augenzeuge, der sich während der Tat im Schulgebäude aufhielt, schilderte der Zeitung Expressen:
„Wir hörten drei laute Schüsse und dann Schreie. Jetzt sitzen wir in einem Klassenzimmer und warten darauf, evakuiert zu werden.“
Ein Lehrer berichtete, dass sich zum Zeitpunkt des Angriffs ungewöhnlich wenige Schüler auf dem Campus befanden. Viele hatten die Schule bereits nach einem nationalen Examen verlassen.
In den letzten Jahren hat Schweden verstärkt mit zunehmender Waffengewalt zu kämpfen. Allein im Jahr 2024 wurden mindestens 40 Menschen erschossen, viele im Zusammenhang mit bandenkriminalitätsbedingten Konflikten, so die Nachrichtenagentur Reuters.
Premierminister Ulf Kristersson zeigte sich bestürzt über die Tat und forderte eine gründliche Untersuchung:
„Es ist ein sehr schmerzhafter Tag für ganz Schweden. Meine Gedanken sind bei den Opfern, ihren Familien und allen, deren normaler Schultag in Terror umgeschlagen ist.“
Die schwedische Regierung steht in engem Austausch mit der Polizei und beobachtet die Lage genau.
Die Polizei betonte in einer offiziellen Mitteilung, dass die Gefahr noch nicht vollständig gebannt sei und forderte die Bevölkerung auf, weiterhin Abstand zu halten.
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