US-Präsident Donald Trump hat beschlossen, dass Bildung überschätzt wird – zumindest auf Bundesebene. Laut Berichten der Nachrichtenagentur AP unterzeichnet er heute einen Erlass zur Schließung des US-Bildungsministeriums. Damit löst er eines seiner Wahlversprechen ein und macht gleichzeitig Millionen von Schülern und Lehrern klar: „Ihr schafft das auch ohne uns!“
Trumps Dekret weist Bildungsministerin Linda McMahon an, „alle notwendigen Schritte zu unternehmen, um das Bildungsministerium abzuwickeln und die Verantwortung für das Bildungswesen den Bundesstaaten zurückzugeben“. Anders gesagt: „Macht, was ihr wollt, aber fragt mich nicht.“
Doch damit nicht genug: Der Erlass verbietet auch jegliche Programme, die mit Bundesmitteln finanziert werden und „DEI- oder Genderideologie fördern“. Kritiker befürchten, dass damit das Wort „Vielfalt“ aus Schulbüchern gestrichen werden könnte – falls es überhaupt noch Schulbücher gibt.
Was genau nach der Abschaffung des Ministeriums passieren wird? Noch unklar. Aber eines ist sicher: Wer jetzt noch eine Frage zur Bildungspolitik hat, sollte sie schnell stellen – bevor niemand mehr zuständig ist
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