An der Old Dominion University im US-Bundesstaat Virginia ist es zu einem Schusswaffenangriff gekommen. Nach Angaben der Universitätsleitung wurden zwei Menschen verletzt, der mutmaßliche Schütze ist inzwischen tot.
Der Vorfall ereignete sich am Vormittag gegen 10:49 Uhr Ortszeit im Gebäude Constant Hall, einem zentralen Gebäude der Wirtschaftsfakultät der Universität. Dort befinden sich zwei große Hörsäle sowie zahlreiche Seminarräume.
Laut Universitäts-Sprecher Jonah Grinkewitz eröffnete der Täter im Gebäude das Feuer. Einsatzkräfte der Campuspolizei, der Polizei von Norfolk sowie Rettungsdienste rückten daraufhin zum Campus aus.
Die beiden verletzten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht. Über ihren Zustand wurde zunächst nichts Näheres bekannt.
Die Polizei bestätigte auf sozialen Medien, dass sie auf einen „aktiven Vorfall“ an der Universität reagierte.
Nach Angaben der Hochschule ist die Situation inzwischen unter Kontrolle.
„Es besteht keine Gefahr mehr für die Old Dominion University“, teilte die Universitätsleitung in einem Update mit. Gleichzeitig wurden Studierende und Mitarbeitende aufgefordert, den Bereich rund um Constant Hall weiterhin zu meiden, während Ermittler und Rettungskräfte vor Ort arbeiten.
Ein Student, Zachary Mulder, berichtete dem lokalen Fernsehsender WTKR, dass er gerade eine Vorlesung in Constant Hall beendet hatte, als die Schüsse fielen.
„Plötzlich rannten Dutzende Menschen in das Webb Center und schrien ‚Schütze‘ und ‚Waffe‘“, sagte er.
„In dem Moment ging es nur noch um Kampf oder Flucht. Ich habe alles gepackt und bin einfach gerannt.“
Mulder sagte, er sei erschüttert über den Vorfall: „Man denkt immer, so etwas passiert hier nicht. Ich bin einfach froh, noch am Leben zu sein.“
Die Universitätsleitung hat alle Lehrveranstaltungen für den Tag abgesagt. Studierenden und Mitarbeitenden werden zudem psychologische Beratungsangebote auf dem Campus angeboten.
Universitätspräsident Brian O. Hemphill erklärte in einer Stellungnahme:
„Meine Gedanken und Gebete gelten allen, die von diesem Vorfall betroffen sind – ebenso der gesamten Universitätsgemeinschaft.“
Die Ermittlungen zu den Hintergründen der Tat laufen weiterhin.
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