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Schiffsfonds- das Desaster in einem Artikel

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So kann man den Bericht in der „Welt“ vom gestrigen Tage nachlesen. Er stellt nochmals umfassen dar was für ein Desaster die Assetklasse „Schiffsfonds“ für die Anleger war. Im Regelfall waren die Anleger nur die, die das erforderliche Eigenkapital für eine Bankenfinanzierung, aufgebracht hatten. Damit war ihr Kapital „das am schlechtesten abgesicherte Kapital“ in der gesamten Finanzierungskonstruktion. Sehr gut abgesichert hingegen waren die Banken, die sich sicherlich noch die „letzte Klobrille auf dem Schiff“ haben als Sicherheit abtreten lassen.

Das war vielen Anlegern in der Konsequenz dann sicherlich oft nicht bewusst. Bei vielen Anlegern, deren Schiffsinvestment in Insolvenz gegangen ist, fordert dann der Insolvenzverwalter zu guter Letzt auch noch die ausgezahlten Ausschüttungen zurück, da diese Ausschüttungen oft nicht aus erwirtschafteten Gewinnen an die Anleger bezahlt wurden. Die einzige Chance möglicherweise noch Geld zurück -zu bekommen ist dann dem Berater einen Beratungsfehler nachzuweisen.

Nach Meinung der Welt sollten die Chancen für die Anleger da gar nicht so schlecht sein, denn viele der Anleger wurden oft nicht auf das Totalverlustrisiko hingewiesen bzw. darauf, das erhaltene Auszahlungen zurückgefordert werden können. Nun mal ganz Realitätsnah, wie viele „verlorene Prozesse“ soll ein Berater dann auch finanziell bedienen können? Oft reicht ein verlorener Prozess um dann auch den Berater in die Insolvenz zu treiben. Verdient hat aber auch der Initiator solcher Fonds, der oft von einer ganz anderen Gesellschaft kam. Die zu verklagen wäre ja auch einmal eine Idee.

http://www.welt.de/print/wams/finanzen/article152720239/Auf-Grund-gelaufen.html

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