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Saudi-Arabien und Katar übernehmen Syriens Schulden bei der Weltbank – Hoffnung auf Wiederaufbau

GDJ (CC0), Pixabay
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Nach mehr als einem Jahrzehnt internationaler Isolation erhält Syrien neue wirtschaftliche Perspektiven: Die Golfstaaten Saudi-Arabien und Katar haben angekündigt, die offenen Schulden Syriens bei der Weltbank in Höhe von 15 Millionen US-Dollar (etwa 13,2 Millionen Euro) zu begleichen. Diese bedeutende Geste wurde gestern von beiden Regierungen in einer gemeinsamen Erklärung publik gemacht.

Durch die Schuldenübernahme ist der Weg frei für eine Wiederaufnahme der finanziellen Förderung durch die Weltbank – nach einer Pause von 14 Jahren, die infolge des verheerenden Bürgerkriegs und der politischen Instabilität in Syrien eingetreten war.

Das syrische Außenministerium bedankte sich umgehend bei den Golfstaaten und sprach von einem „wichtigen Schritt auf dem Weg zur wirtschaftlichen Erholung und zum Wiederaufbau“ des Landes. Die Dankbarkeit spiegelt die Hoffnung wider, die dieser Schritt in einem von Krieg und Zerstörung gezeichneten Land entfacht hat.

Die Vereinten Nationen schätzen die Kosten für den Wiederaufbau Syriens auf eine gewaltige Summe von 250 bis 400 Milliarden US-Dollar – eine Herkulesaufgabe angesichts der zerstörten Infrastruktur, der verwüsteten Städte und der zerrütteten Wirtschaft.

Mit der nun möglichen Wiederaufnahme von Projekten durch die Weltbank könnte Syrien dringend benötigte finanzielle Hilfen und Investitionen erhalten, um erste Schritte in Richtung Stabilität und Wachstum zu gehen. Die Regierungen in Riad und Doha forderten internationale Finanzinstitutionen eindringlich auf, ihre Aktivitäten in Syrien rasch wieder aufzunehmen und auszubauen.

Die Initiative Saudi-Arabiens und Katars wird nicht nur als humanitäre Geste gewertet, sondern auch als Signal für eine schrittweise Reintegration Syriens in die internationale Gemeinschaft – ein Hoffnungsschimmer in einem von jahrzehntelangem Leiden geprägten Land.

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