Wenn es nach „Saturday Night Live“ geht, hat Donald Trump jetzt seine eigene Oscar-Verleihung – weil: Warum nicht?
Im neuesten Cold Open der US-Kultshow am Samstagabend inszenierte James Austin Johnson einmal mehr seine mittlerweile berüchtigte Trump-Parodie – diesmal als Gastgeber der „Trump Awards“, einer goldglänzenden Farce auf die Academy Awards. Motto: „Wenn ICE schon genug Irrsinn produziert, brauche ich Ablenkung!“.
Erster Preis des Abends? Natürlich der „Beste Schnappschuss von mir selbst“ – eine Trump-Fotografie bei der Verleihung des FIFA-Friedenspreises, den sich der Ex-Präsident angeblich selbst ausgedacht hat. Hollywood kann einpacken.
In seiner Dankesrede sagte Johnsons Trump:
„Ich danke niemandem außer mir. Und dem großen Mann da oben – meinem Hirntumor.“
Ganz großes Gefühlskino.
Best Kiss? Best Comedy? Best Größenwahn!
Der Preis für den „Besten Kuss“ ging an Homeland-Security-Chefin Kristi Noem – allerdings nicht für romantische Leistungen, sondern für ihre lobenswerte Lippenakrobatik beim Trump’schen Stiefellecken.
Der größte Überraschungsmoment des Abends: Mike Myers kehrte zurück – diesmal als Elon Musk mit skurriler toter-Mimik und der Aussage:
„Ich bin so gefühllos hier zu sein. Und wenn jemand Ahnung von Humor hat, dann ich.“
Ja, genau.
In Memoriam: Tschüss Zivilisation
Das „In Memoriam“-Segment parodierte gnadenlos das, was laut SNL durch die Trump-Administration angeblich unter die Räder kam:
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Die Ostflügel des Weißen Hauses
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NATO
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Zivilrechte
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Und sogar Marjorie Taylor Greene
Trump kündigte nebenbei auch noch an, Grönland und Zootopia zu übernehmen:
„Ich liebe diese Tiere. Ich erkenne alle aus meinem Kognitionstest wieder!“
Gastgeberin mit Gold-Glanz
Teyana Taylor feierte ihr „SNL“-Debüt als Gastgeberin – mit frischem Golden-Globe-Sieg und Oscar-Nominierung im Gepäck. Sie spielte zuletzt die Rolle „Perfidia Beverly Hills“ im Drama One Battle After Another – und brachte einen willkommenen Hauch echter Schauspielkunst in die Chaos-Gala.
Was kommt nächste Woche?
Für die nächste Folge am 31. Januar wurde bereits Alexander Skarsgård als Host angekündigt – musikalisch begleitet von Cardi B. Skarsgård promotet damit seinen neuen Film „Pillion“ und seinen Auftritt im kommenden Charli-XXCX-Mockumentary „The Moment“.
Fazit:
„Saturday Night Live“ schafft es auch 2026, den Wahnsinn der Woche auf die Bühne zu bringen – mit einem goldenen Trump, ICE-Psychos, Elon-Maskerade und einer Oscarnacht, wie sie nur in Trumps Kopf stattfinden kann.
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