Am 17. Januar meldete sich die Kult-Comedyshow „Saturday Night Live“ (SNL) mit der ersten neuen Folge des Jahres 2026 zurück – und legte direkt mit einem eiskalten Seitenhieb auf Donald Trump los.
In der Cold Open trat James Austin Johnson erneut als Präsident Trump auf und präsentierte dem Publikum ein skurriles Update über die jüngsten Geschehnisse, darunter die Festnahme des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro.
„Ich hoffe, ihr hattet alle schöne Feiertage und habt bekommen, was ihr euch zu Weihnachten gewünscht habt“, sagt Johnsons Trump. „Ich hab bekommen, was ich wollte: einen fremden Nobelpreis, den ich in Ehren halten werde! Und in meinem Strumpf lag: Maduro. Nicolás Maduro! Wir haben ihn quasi rückwärts beschenkt – sind durch den Kamin rein und haben ihn mitgenommen.“
Colin Jost schlüpfte erneut in die Rolle von Verteidigungsminister Pete Hegseth, der über die Venezuela-Operation sagte:
„Wir sind reingegangen und haben denen einfach ihren Präsidenten geklaut. Und als Nächstes? Der Iran! Denn Protestierende erschießen – das ist unser Ding!“
Ashley Padilla parodierte Heimatschutzministerin Kristi Noem und machte sich über die Spannungen in Minneapolis lustig, wo kürzlich eine Frau von einem ICE-Agenten erschossen wurde.
„Bevor wir anfangen, ein kurzer Dank an mein Hair- und Make-up-Team – die mich absolut hassen. Waren wir in Minneapolis perfekt? Natürlich!“
Sie beendete ihre Rede mit einem Wortspiel:
„Kann man sich auf mich verlassen? Mein Name ist Noem. Hab ich die Lage im Griff? Noem, hab ich nicht.“
Auch andere aktuelle Trump-Schlagzeilen wurden kurz parodiert – etwa ein viraler Moment, in dem Trump versehentlich eine Notiz von Außenminister Marco Rubio laut vorlas. Die Sketcheinlage gipfelte in Johnsons Trump, der verkündete:
„Ach ja – Midterms sind abgesagt!“
Finn Wolfhard, bekannt aus „Stranger Things“, moderierte die Folge, begleitet vom musikalischen Gast A$AP Rocky, der sein neues Album „Don’t Be Dumb“ präsentierte.
Nächste Woche geht es weiter mit Teyana Taylor als Gastgeberin, die derzeit für ihre Rolle im Oscar-Kandidaten „One Battle After Another“ gefeiert wird. Danach folgt Alexander Skarsgård am 31. Januar – mit Cardi B als musikalischem Highlight.
Fazit: SNL ist zurück – bissig, politisch und wie immer treffsicher im Timing.
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