Wirtschaft

Sanktionen

mohamed_hassan (CC0), Pixabay
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Die EU wird mehrere russische Banken aus dem Bankenkommunikationsnetzwerk SWIFT ausschließen. Darauf hätten sich gestern Abend die Ständigen Vertreter der 27 EU-Staaten in Brüssel verständigt, teilte die aktuelle französische EU-Ratspräsidentschaft mit. Laut Deutscher Presse-Agentur sind sieben russische Banken von der Maßnahme betroffen, die größte Bank Sberbank gehört demnach nicht dazu.

SWIFT ist der Kommunikationskanal der internationalen Finanzwelt. Der Ausschluss aus dem Zahlungssystem soll die russische Wirtschaft hart treffen: Die betroffenen Banken können keine Transaktionen mehr in anderen Ländern abwickeln. Das wird Zahlungs- und Warenströme verlangsamen oder ganz verhindern. Von den Sanktionen sind daher auch ausländische Firmen betroffen, die in Russland tätig sind.

In der EU trat am Montag zudem ein Verbot für Transaktionen der russischen Zentralbank in Kraft. Damit kann sie dort nicht mehr mit Finanzgeschäften den Kurs des Rubel stützen und nicht auf ihre Auslandsdevisen zugreifen, die international auf bis zu 600 Milliarden US-Dollar (rund 530 Mrd. Euro) geschätzt werden.

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