Immer wieder kommt es vor, dass feiner Staub aus der Sahara durch Wetterlagen nach Mitteleuropa getragen wird. Dieser sogenannte Sahara-Staub legt sich wie ein Schleier auf Dächer, Autos – und auch auf Photovoltaik-Anlagen.
Auswirkungen auf die Leistung
Schon eine dünne Staubschicht kann die Lichtdurchlässigkeit der Solarmodule deutlich verringern. Dadurch reduziert sich die Stromerzeugung um mehrere Prozent. Besonders nach längeren Trockenphasen, in denen Regen fehlt, kann sich der Staub hartnäckig festsetzen.
Reinigung und Pflege
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Natürliche Reinigung: In vielen Fällen sorgt Regen dafür, dass der Sahara-Staub wieder abgewaschen wird.
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Manuelle Reinigung: Bleiben die Ablagerungen bestehen oder handelt es sich um größere Flächen, kann eine fachgerechte Reinigung der Module sinnvoll sein. Dabei sollte auf geeignete Reinigungsmittel und weiches Wasser geachtet werden, um Beschädigungen zu vermeiden.
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Wartung einplanen: Regelmäßige Sichtkontrollen und eine Reinigung nach außergewöhnlich starken Staubereignissen können helfen, die Leistungsfähigkeit und Lebensdauer der Anlage zu sichern.
Fazit
Sahara-Staub ist ein natürliches Phänomen, das auch in Europa immer wieder auftritt. Für Betreiber von Photovoltaik-Anlagen bedeutet dies, dass eine gelegentliche Reinigung notwendig sein kann, um Ertragsverluste zu minimieren und die Anlage effizient zu betreiben.
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