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Russland dreht Gashahn zu

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Nach Polen dreht Russland offenbar auch Bulgarien den Gashahn zu. Das bulgarische Energieministerium erklärte, Gasprom habe den bulgarische Energiekonzern Bulgargas informiert, dass – so wie im Fall Polens – ab Mittwoch die Gaslieferungen eingestellt werden. Polen hatte zuvor eine entsprechende Information durch Gasprom erhalten. Sollte Gasprom die Ankündigung wahr machen, käme das einer deutlichen Eskalation im Konflikt Russlands mit westlichen Staaten über den Einmarsch in die Ukraine gleich.

Bulgariens Energieministerium betonte, derzeit gebe es keinen Gasengpass durch den Lieferstopp. Der Gasverbrauch müsse derzeit nicht eingeschränkt werden. „Die bulgarische Seite hat ihre Verpflichtungen vollständig eingehalten und alle Zahlungen gemäß seinem aktuellen Vertrag fristgerecht vorgenommen“, so das Ministerium. Energieminister Aleksandar Nikolow wollte sich am Mittwoch zum Lieferstopp äußern. Das Land bezieht mehr als 90 Prozent seiner Gasimporte aus Russland.

Ab Mittwoch sollen auch keine Lieferungen an Polen mehr erfolgen, teilte zuvor der polnische Erdgaskonzern PGNiG in Warschau mit. Man sei durch den russischen Erdgaskonzern Gasprom informiert worden. Polen will Erdgas nicht wie von Russland gefordert in Rubel bezahlen. PGNiG sieht in der Entscheidung einen Bruch bestehender Verträge. Man wolle Schadenersatz wegen Vertragsbruchs fordern. Konkret soll das ab 8.00 Uhr der Fall sein, wie Klimaschutzministerin Anna Moskwa sagte.

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