Norwegen verlangt von der katholischen Kirche die Zahlung von 4,6 Millionen Euro, weil sie die Zahl ihrer Gläubigen wissentlich übertrieben habe. Das teilte die Diözese in Oslo gestern mit. Der Vorwurf der Behörden lautet, die Kirche habe in Telefonverzeichnissen die Namen von Einwanderern gesucht und diese als Gläubige eingetragen, wenn dem Namen nach eine Herkunft aus einem katholischen Land als wahrscheinlich erschien. So sollten öffentliche Zahlungen an die Kirche in die Höhe getrieben werden.
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