Das Online-Handelsunternehmen Robinhood Markets (HOOD.O) hat sich bereit erklärt, 45 Millionen US-Dollar zu zahlen, um Vorwürfe der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) beizulegen. Die Finanzaufsichtsbehörde wirft Robinhood Verstöße gegen Aufzeichnungs- und Handelsmeldevorschriften sowie weitere regulatorische Vorschriften vor. Dies teilte die SEC am Montag mit.
Laut SEC-Interimsdirektor Sanjay Wadhwa haben Robinhood Securities LLC und Robinhood Financial LLC gegen mehrere regulatorische Anforderungen verstoßen, darunter:
- Fehlende oder fehlerhafte Handelsberichte
- Verspätete Meldung verdächtiger Aktivitäten
- Unzureichende Dokumentation von Transaktionen
- Nichteinhaltung von Vorschriften zu Leerverkäufen
Verstöße bei der Nutzung von Messaging-Apps und Cybersicherheitsrisiken
Robinhood gehört zudem zu einer wachsenden Liste von Brokerfirmen, die zugegeben haben, geschäftsbezogene Kommunikation über nicht genehmigte Kanäle geführt zu haben – darunter Messaging-Apps und andere „Off-Channel“-Kommunikationsplattformen.
Darüber hinaus gab Robinhood Fehler in der Bereitstellung von Handelsdaten (sogenannte Blue Sheets) zu und wurde von den Aufsichtsbehörden für unzureichende Maßnahmen im Bereich Cybersicherheit kritisiert.
Robinhood äußert sich zur Einigung
Lucas Moskowitz, General Counsel von Robinhood, zeigte sich erleichtert über die Einigung:
„Wir sind erfreut, diese Angelegenheit geklärt zu haben. Robinhood ist gut aufgestellt, um weiterhin führend in der Entwicklung innovativer Produkte und Dienstleistungen zu sein, die unsere Kunden wünschen und benötigen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit der SEC unter der neuen Regierung.“
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