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„Risotto statt Rosenkranz?“ – Vatikan dementiert Rooftop-Bistro auf Petersdom

Matthias_Lemm (CC0), Pixabay
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Gott sei Dank, es bleibt heilig: Der Vatikan hat klargestellt, dass kein Michelin-Stern auf dem Petersdom leuchten wird. Entgegen köstlicher Gerüchte eröffnet auf der Dachterrasse weder ein Bistro, noch ein „La Dolce Vita“-Sky-Lounge mit Papstblick“.

„Wir erweitern lediglich den bestehenden Imbiss – zur besseren Besucherlenkung“, hieß es aus vatikanischen Quellen mit wenig Humor, aber viel Weihrauch in der Stimme. Von einem Restaurant mit Tiramisu und Teufelsaustreibung war niemals die Rede. Das berichtet unter anderem Kathpress, für kulinarische Enthüllungen sonst nicht unbedingt bekannt.

Tafelrunde auf göttlicher Höhe? Leider nein.

Dabei klang es doch zu gut, um wahr zu sein: Die italienische Tageszeitung Il Messaggero hatte gemeldet, dass ehemalige Lagerräume auf der Dachterrasse in ein Restaurant umgewandelt werden sollten. Ein Ort der Einkehr – mit Tageskarte. Serviervorschläge gingen in sozialen Medien bereits viral:

  • „Sündenfrei gebratene Dorade“,

  • „Pasta alla Purgatorio“,

  • oder ein „Ave-Margarita“ zum Sonnenuntergang.

Sogar eine exklusive Bibelkarte für Allergiker wurde gemunkelt: glutenfreie Hostien, laktosefreie Milch des Lammes.

Doch nun ist klar: Kein Gourmetgipfel über den Wolken, nur mehr Platz für Cola light und trockene Oblaten. Der Vatikan hat entschieden: Es bleibt beim Imbiss – und nicht beim Imbiss mit Besteck.

„Heilig bleibt heilig – auch ohne Hummerschwanz“

„Ein Bistro auf der Basilika wäre nicht angemessen“, so ein Sprecher. Kein Platz für Foodies mit Fernblick auf das Jüngste Gericht. Die Apostel bleiben ohne Aperitif, der Heilige Geist bekommt keinen Flat White.

Allerdings gibt es Hoffnung: Ein Upgrade des Snackangebots ist in Planung – vielleicht ein „Segen-to-go“, mit Ketchup auf Wunsch. Auch ein Bonussystem wurde diskutiert: Nach zehn Gebeten gibt’s den elften Espresso gratis.

Fazit: Pasta bleibt Utopie – vorerst.

So bleibt der Petersdom, was er immer war: ein Ort des Glaubens, der Andacht – und der mäßigen Gastronomie. Wer also auf göttliches Essen mit Panoramablick hoffte, muss sich weiterhin mit Aussicht und Andacht begnügen. Und vielleicht einem eingeschweißten Schokoriegel.

Denn der Vatikan hat gesprochen:
„Brot gibt’s genug – aber nicht mit Trüffel.“

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