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Rishi Sunak

PDPics (CC0), Pixabay
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Dass der neue britische Premier Rishi Sunak kein leichtes Erbe antritt, ist schon vor seiner Ernennung klar gewesen.

Doch schon seine ersten Taten als Regierungschef sorgen für heftige Turbulenzen abseits der nötigen Krisenbewältigung. Nicht nur seine Personalauswahl sorgt für Streit. Auch die hohen Kosten für die Steuerzahlenden, die sich durch das Persona-lkarussell ergeben, sind Grund für Ärger.

Sunak hatte am Dienstag bekanntgegeben, dass er etliche Köpfe in der Regierung auswechseln will. Fast ein Dutzend Ministerinnen, Minister und weitere hochrangige Funktionäre, die unter seiner glücklosen Vorgängerin Liz Truss Ämter übernommen hatten, müssen sich neue Jobs suchen. Darunter sind auch prominente Torys wie Energieminister Jacob Rees-Mogg, Bildungsminister Kit Malthouse und der bisherige konservative Generalsekretär Jake Berry.

Ihre Stelle als Innenministerin darf hingegen Suella Braverman behalten. Braverman war nur einen Tag vor dem Rücktritt von Truss – wohl unfreiwillig – aus deren Kabinett ausgeschieden, weil sie entgegen der ministeriellen Regeln ein offizielles Dokument mit ihrer privaten E-Mail-Adresse weitergeleitet hatte. Durch Sunaks Amtsantritt kann Braverman nun eine Woche nach ihrem Abgang wieder Ministerin sein. Das sorgt für gehörigen Ärger in der Partei.

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