Der dänische Windkraftbauer Ørsted und Partner Skyborn haben genug vom Gegenwind aus Washington: Sie verklagen die Trump-Regierung, weil ihr Offshore-Projekt Revolution Wind vor Rhode Island per Baustopp aufs Trockene gesetzt wurde.
Die Klage klingt wenig begeistert: Der Stopp sei „ohne gesetzliche Grundlage“, „ohne Fakten“ und überhaupt „rechtswidrig“. Kurz: eine Verordnung nach dem Motto wir sagen einfach mal nein.
Verhängt wurde das Ganze vom Bureau of Ocean Energy Management – einer Behörde unter dem Innenministerium, die eigentlich Meeresenergie managen soll und jetzt offenbar den Pausenknopf entdeckt hat. Begründung: nicht näher erläuterte nationale Sicherheitsbedenken. Also so geheim, dass sie selbst vor der Realität geheim bleiben.
Timing on point: Der Windpark war bereits zu 80 % fertig, als die Notbremse gezogen wurde. Wenn schon stoppen, dann natürlich kurz vor Schluss – sonst fehlt ja die Dramatik.
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