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Reuters-Bericht: US-Bankenaufseher lockern Prüfungen unter Trump-Regierung

mireyaqh (CC0), Pixabay
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Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters haben die US-Bankenaufseher unter der Regierung von Präsident Donald Trump ihre Kontrollen gegenüber Kreditinstituten spürbar zurückgefahren. Betroffen sind insbesondere die Aufsichtsbehörden Office of the Comptroller of the Currency (OCC), die Federal Reserve (Fed) sowie das Consumer Financial Protection Bureau (CFPB).

Weniger Prüfungen, mehr informelle Kommunikation

Mehrere Bankmanager berichteten Reuters, dass in den vergangenen Monaten Prüfungen verschoben, abgesagt oder inhaltlich abgeschwächt worden seien. Besonders betroffen seien Bereiche, die nicht direkt zum Kerngeschäft der Banken gehören – darunter:

  • Reputationsrisiken

  • Klimarisiken

  • Diversität und Inklusion

Selbst wenn Mängel festgestellt würden, verzichteten die Behörden zunehmend auf formelle Abmahnungen. Stattdessen setze man stärker auf informelle Kommunikationswege mit den Instituten.

Gründe für die Lockerungen

Neben politischen Vorgaben spielt auch die Personalsituation eine Rolle. Entlassungen und ein Einstellungsstopp hätten den Aufsichtsbehörden weniger Handlungsspielraum gelassen, sodass Kontrollen teilweise aus Ressourcengründen reduziert worden seien.

Die Lockerung ist Teil einer breiteren Strategie der US-Regierung, den Fokus der Bankenaufsicht wieder stärker auf finanzielle Kennzahlen und Kernrisiken zu lenken.

Reaktion der OCC

Das Office of the Comptroller of the Currency teilte auf Anfrage mit, dass der eigene Aufsichtsansatz überprüft werde. Ziel sei es, sicherzustellen, dass sich die Prüfungen auf wesentliche finanzielle Risiken konzentrieren und nicht auf Nebenaspekte ausgedehnt werden.

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