Mit einer großangelegten Razzia ist die Kölner Polizei gegen eine Gruppe junger Betrüger vorgegangen, die mit einer perfiden SMS-Masche zahlreiche Menschen um ihr Erspartes gebracht haben sollen. Die Täter gaben sich in ihren Nachrichten als hilfsbedürftige Kinder der Empfänger aus und täuschten finanzielle Notlagen vor. Das ergaunerte Geld landete auf den Konten ahnungsloser Jugendlicher, die mit falschen Versprechungen gelockt wurden.
Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, begann der Betrug stets mit einer scheinbar harmlosen Nachricht: „Hallo Mama, hallo Papa…“ Die Empfänger sollten glauben, ihr Kind habe eine neue Handynummer und benötige dringend finanzielle Hilfe. Tatsächlich steckten hinter den SMS jedoch Betrüger, die auf das Mitleid und die Sorge der Eltern setzten, um sie zur Überweisung hoher Geldbeträge zu bewegen.
Ein 17-jähriger Hauptverdächtiger aus Köln soll allein über 360.000 dieser betrügerischen Nachrichten verschickt haben. Die Schadenssumme geht in die Hunderttausende.
Besonders perfide: Die Täter rekrutierten gezielt Jugendliche als Helfer. Insgesamt zwölf junge Männer im Alter zwischen 15 und 20 Jahren sollen vor Schulen oder über soziale Netzwerke ahnungslose Schüler angeworben haben. Mit der Aussicht auf schnelles Geld überredeten sie die Jugendlichen, ihre Bankkarten und PINs herauszugeben. Auf deren Konten gingen dann hohe Summen ein, die so gewaschen wurden. In vielen Fällen handelte es sich um Beträge im vierstelligen Bereich.
Die Polizei Köln hat umfangreiche Ermittlungen eingeleitet und mehrere Verdächtige bereits identifiziert. Es bleibt abzuwarten, welche weiteren Hintergründe die Untersuchungen ans Licht bringen. Fest steht: Die Täter haben mit dreistem Betrug das Vertrauen vieler Menschen ausgenutzt – doch ihre Masche ist nun aufgedeckt.
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