Wie uns aus gut informierten Kreisen berichtet wurde, hat es am Montag offenbar erneut eine Durchsuchung bei einem früheren Dienstleister der DEGAG-Gruppe gegeben. Im Fokus der Ermittler: Geschäftsunterlagen, die für das laufende Verfahren von Bedeutung sein könnten – bisher jedoch offenbar nicht freiwillig zur Verfügung gestellt wurden.
Nach unseren Informationen handelt es sich bereits um die zweite Razzia bei dem betreffenden Unternehmen. Die Maßnahme wurde mutmaßlich auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft durchgeführt, die sich weitere Aufschlüsse über mögliche Unregelmäßigkeiten oder Zusammenhänge mit den laufenden Ermittlungen erhofft.
Worum genau es bei den sichergestellten Dokumenten geht, ist derzeit noch unklar – ebenso wie die Rolle des Dienstleisters im Gesamtkontext der DEGAG-Affäre. Klar scheint jedoch: Die Behörden intensivieren ihre Bemühungen, Licht in das komplexe Geflecht aus Verträgen, Leistungen und möglicherweise strittigen Geschäftsbeziehungen zu bringen.
Sobald uns weitere Details vorliegen, berichten wir selbstverständlich erneut.
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