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Der Giftmord an dem russischen Ex-Geheimdienstler Alexander Litwinenko kann aus Sicht von US-Diplomaten nur mit Wissen des damaligen Kremlchefs Wladimir Putin 2006 organisiert worden sein.

So geht es jedenfalls aus von der Internetplattform Wikileaks veröffentlichten Dokumenten hervor, wie die britische Zeitung „Guardian“ am Donnerstag berichtete. Demnach erklärte ein ranghoher US-Diplomat kurz nach der Vergiftung Litwinenkos mit der radioaktiven Substanz Polonium 210, Putin habe von den Plänen wissen müssen. Wer Putins „Detailverliebtheit“ kenne, dem sei klar, dass ein solcher Vorgang in London niemals an ihm habe vorbeilaufen können.

Nun muss man sich aber einmal ehrlich die Frage stellen, ob bei den USA und den Briten alles so sauber ist, oder will man von eigenen Verfehlungen durch Angriffe auf Russland nur ablenken. Die USA und England stellen sich immer als „Mustersaubermänner“ in der Öffentlichkeit dar. Mal ehrlich, kennen sie einen Geheimdienst, der ohne Colateralschaden – wie man das heute nennt – arbeitet?

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