In den Vereinigten Staaten sind erneut zahlreiche Menschen gegen die Politik von Präsident Donald Trump auf die Straßen gegangen. Unter dem Motto „Fight the Trump Takeover“ („Bekämpft Trumps Machtübernahme“) hatten verschiedene Bürgerrechtsgruppen, Aktivisten und Oppositionsvertreter zu landesweiten Kundgebungen aufgerufen. Nach Angaben der Organisatoren beteiligten sich Menschen in rund 300 Städten an den Protestaktionen.
Ein Schwerpunkt der Demonstrationen war die Stadt Austin im Bundesstaat Texas, wo sich laut örtlichen Medienberichten etwa 5.000 Menschen versammelten. Die Teilnehmer wandten sich dort insbesondere gegen die Pläne der Republikaner, Wahlkreise neu zuzuschneiden. Kritiker werfen der Partei vor, mit dieser Neuordnung („Gerrymandering“) die eigenen Machtpositionen langfristig sichern zu wollen – zulasten eines fairen Wettbewerbs bei künftigen Wahlen.
Neben Austin gab es auch in zahlreichen weiteren Städten kleinere und größere Protestzüge. Demonstranten machten mit Transparenten, Sprechchören und Kundgebungen auf ihre Sorgen aufmerksam. Viele Teilnehmer betonten, dass die geplanten Maßnahmen nicht nur die demokratische Teilhabe einschränken, sondern auch das Vertrauen in faire und freie Wahlen untergraben könnten.
Die Organisatoren kündigten an, die Proteste in den kommenden Wochen fortzusetzen und verstärkt auf die politische Mobilisierung der Bevölkerung hinzuarbeiten. Ihr erklärtes Ziel sei es, den Druck auf die Entscheidungsträger in Washington zu erhöhen und eine breitere Debatte über die Wahrung demokratischer Prinzipien anzustoßen.
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