Autofahren war im August so günstig wie noch nie im Jahr 2025. Laut Auswertung des ADAC sank der Preis für einen Liter Super E10 im bundesweiten Durchschnitt auf 1,661 Euro. Damit lag der Spritpreis 1,3 Cent unter dem Juli-Wert. Auch Diesel wurde günstiger: Mit 1,580 Euro pro Liter kostete er durchschnittlich 3,7 Cent weniger als im Vormonat.
Für viele Autofahrer ist das eine willkommene Entlastung – gerade nach den Preissprüngen der vergangenen Jahre, als Tankrechnungen oft ein Loch in den Geldbeutel rissen.
Hintergrund: Warum die Preise sinken
Der Rückgang hat mehrere Ursachen:
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Rohölmarkt entspannt sich: Die Preise für Rohöl sind zuletzt gefallen, weil weltweit die Nachfrage schwächer eingeschätzt wurde. Auch Förderentscheidungen großer Produzenten wie der OPEC spielten eine Rolle.
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Starker Euro: Da Rohöl international in US-Dollar gehandelt wird, wirkt sich der Wechselkurs direkt auf die Tankstellenpreise aus. Ein festerer Euro macht den Einkauf von Öl für europäische Importeure günstiger – und das kommt am Ende auch den Autofahrern zugute.
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Sommerfaktor: In den Sommermonaten flaut die Nachfrage nach Heizöl ab, während die Reisesaison zwar für Tankvolumen sorgt, aber nicht so stark ins Gewicht fällt wie die kalte Jahreszeit.
Unterschiedliche regionale Entwicklungen
Wie so oft gilt: Der bundesweite Durchschnittspreis ist nur ein Richtwert. Regional gibt es weiterhin große Unterschiede. Vor allem entlang der Autobahnen und in Ballungsräumen zahlen Autofahrer deutlich mehr, während in ländlichen Regionen – vor allem im Osten und Süden Deutschlands – oft günstiger getankt werden kann.
Wie es weitergeht
Ob die Tankpreise auch in den kommenden Monaten stabil niedrig bleiben, ist ungewiss. Der Ölmarkt reagiert sensibel auf:
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Geopolitische Krisen wie den Krieg in der Ukraine oder Spannungen im Nahen Osten,
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Entscheidungen der US-Notenbank zu Zinsen, die den Dollar beeinflussen,
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Klimapolitische Vorgaben wie CO₂-Preise, die in Deutschland ab 2026 noch stärker steigen sollen.
Fazit für Verbraucher
Der August brachte für Autofahrer spürbare Entlastung. Doch die Preisentwicklung bleibt volatil. Experten raten deshalb, weiterhin Tank-Apps zu nutzen und bewusst zu günstigen Tageszeiten zu tanken – meist abends zwischen 18 und 20 Uhr.
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