Startseite Allgemeines pple vor der Feuerprobe: Kann der Tech-Gigant bei Künstlicher Intelligenz noch aufholen?
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pple vor der Feuerprobe: Kann der Tech-Gigant bei Künstlicher Intelligenz noch aufholen?

creozavr (CC0), Pixabay
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Am Montag ist es wieder so weit: Apple lädt zur WWDC 2025, seiner jährlichen Entwicklerkonferenz – und diesmal steht deutlich mehr auf dem Spiel als nur neue Emojis oder Design-Tweaks fürs iPhone.

🤖 Apple Intelligence: Viel Lärm um wenig KI?

Vor einem Jahr präsentierte Apple mit viel Tamtam seine eigene KI-Plattform: Apple Intelligence. Die Erwartungen waren gigantisch, doch das Echo aus der Tech-Welt eher verhalten. Viele Funktionen – etwa das Zusammenfassen von Nachrichten, intelligente Fotobearbeitung oder personalisierte Siri-Vorschläge – klangen eher nach Google 2020 als nach der KI-Zukunft von morgen.

Kritiker bemängeln: Apples KI bietet bislang wenig, was andere Anbieter nicht längst beherrschen – und oft besser.

🧠 Konkurrenz rast davon

Während Apple eher leise an seiner KI tüftelt, feiern Google, OpenAI und Samsung eine Innovation nach der anderen. Google zeigte kürzlich bei seiner I/O-Konferenz beeindruckende Fortschritte bei der Integration von KI in die Suche, Gmail und sogar in Video-Generatoren. Samsung experimentiert mit neuen KI-Assistenten in seinen Galaxy-Geräten, und selbst Motorola greift auf Dienste wie Perplexity zurück.

Es wird immer offensichtlicher, wie weit Apple beim Thema KI zurückliegt“, warnt etwa der Investor Gene Munster. Und tatsächlich: Apple hat den Trend der Zeit – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – verschlafen.

🗓 Was erwartet uns bei der WWDC 2025?

Große Hardware-Releases? Fehlanzeige. Stattdessen konzentriert sich Apple auf Software-Updates, die eine neue KI-Ära einläuten sollen – zumindest theoretisch. Laut Insidern könnten Entwickler erstmals Zugang zu Apples KI-APIs erhalten, um eigene Apps damit auszustatten. Auch ein KI-gestütztes Batterie-Management-Tool sei im Gespräch.

Ein Knaller-Feature wie ChatGPT oder Gemini wird jedoch nicht erwartet. Branchenkenner Mark Gurman spricht sogar von einer „potenziellen Enttäuschung“ im KI-Bereich.

📈 Apples Vorteil: Kontrolle und Reichweite

Trotz aller Kritik: Apple hat Trümpfe in der Hand. Keine andere Firma kontrolliert Hardware und Software so vollständig wie Apple. Damit kann sie Funktionen besser aufeinander abstimmen – was langfristig enorme Vorteile bringen könnte.

Wedbush Securities schätzt sogar, dass in den nächsten Jahren ein Viertel der Weltbevölkerung KI über Apple-Geräte nutzen wird. Doch das setzt voraus, dass Apple endlich ins KI-Rampenlicht tritt – und nicht nur im Schatten anderer innoviert.

🔮 Zukunft ohne iPhone?

Interessant: Selbst Apple-Manager denken laut über eine Zeit nach dem iPhone nach. Eddy Cue, Apples Dienstleistungschef, sagte kürzlich aus, dass man „vielleicht in zehn Jahren kein iPhone mehr braucht“. Der ehemalige Apple-Designer Jony Ive arbeitet derweil mit OpenAI-Chef Sam Altman an einem KI-basierten „Post-Smartphone-Gerät“.

Konkurrenten wie Meta und Samsung entwickeln smarte Brillen mit KI-Assistenz, die Objekte erkennen oder Kontexte verstehen – genau dort, wo Siri heute oft noch ins Leere läuft.

📲 iPhone 16 – das KI-Handy?

Zumindest ein Hoffnungsschimmer bleibt: Apple nennt das aktuelle iPhone 16 „gebaut für Apple Intelligence“. Nutzer älterer Modelle müssen aufrüsten, um die KI-Funktionen zu nutzen – ein cleverer Schachzug, um die Umsätze anzukurbeln.

Laut Apple-Chef Tim Cook liefen die Verkäufe dort besser, wo Apple Intelligence schon verfügbar ist. Ein Indiz dafür, dass sich Apples KI-Strategie langsam auszahlt – oder zumindest gut verkauft.


🧭 Fazit: Apple muss jetzt liefern

Die WWDC 2025 wird zum Prüfstein für Apples KI-Zukunft. Das Unternehmen muss endlich zeigen, dass es mehr kann als schöne Geräte mit Hochglanz-Oberfläche. Die Zeit des Wartens ist vorbei – jetzt gilt es, mit innovativen Ideen und mutigen Schritten das Feld von hinten aufzurollen.

Denn eines ist sicher: In der KI-Welt von morgen braucht man mehr als ein schönes Betriebssystem – man braucht eine Vision, die begeistert. Und ein bisschen Mut, wieder der Erste zu sein.

 

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