Überraschung aus Zuffenhausen: Porsche entdeckt den Verbrenner neu. Das eigentlich vollelektrisch geplante SUV-Flaggschiff oberhalb des Cayenne kommt nun doch erstmal als Benziner mit Stecker-Deko. Übersetzt: E-Mobilität ja, aber bitte erst, wenn’s sich wirklich lohnt.
Milliarden statt Motorgeräusch
Die Rückwärtsrolle kostet Porsche satte 3,1 Milliarden Euro. Aktionäre dürfen sich also schon mal auf eine „erheblich geringere Dividende“ einstellen – das klingt in Börsendeutsch wie „Frohe Weihnachten, aber ohne Geschenke“.
VW: Mitleid im Milliardenformat
Auch Volkswagen, Großaktionär und Konzernmutter, musste nachziehen. Wegen Porsche und ein paar weiterer Abschreibungen knickt die Prognose ein – Belastung: 5,1 Milliarden Euro. Damit wird klar: Selbst wenn man Luxusautos baut, kann man sich finanziell wie ein Kleinwagen anhören, der nicht anspringt.
Börse: Vollbremsung im Späthandel
Die Anleger quittierten den Kurswechsel prompt: Porsche-Aktien rauschten um bis zu 4,1 Prozent nach unten, VW gleich mit minus 2,7 Prozent hinterher.
Fazit
Porsche wollte eigentlich das „Tesla der Edelklasse“ werden – und liefert jetzt doch wieder Sound aus dem Auspuff. Nachhaltig bleibt daran vorerst nur eins: der Milliardenverlust.
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