Die umstrittene republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene verlässt den US-Kongress. In einer überraschenden Mitteilung auf der Plattform X kündigte sie an, ihr Mandat am 5. Januar niederzulegen. Damit verliert die Republikanische Partei eine ihrer lautstärksten und polarisierendsten Stimmen – und das mitten in einer Phase politischer Spannungen.
Hinter dem Rückzug steht ein offener Konflikt mit Ex-Präsident Donald Trump. Anlass war dessen Umgang mit dem Fall des verurteilten Sexualstraftäters Jeffrey Epstein. Greene kritisierte Trump offenbar intern und öffentlich dafür, wie er mit neuen Entwicklungen und Fragen rund um Epsteins Umfeld umgehe.
Das Verhältnis, lange Zeit eng und von politischer Loyalität geprägt, gilt seit Wochen als massiv belastet. Die jetzige Entscheidung wirkt wie der endgültige Bruch.
Ob Greene auch die Republikanische Partei verlässt, ließ sie bewusst offen. Beobachter halten einen Austritt oder den Aufbau einer eigenen politischen Plattform nicht für ausgeschlossen – schließlich ist Greene in konservativen Kreisen eine polarisierende, aber mobilisierungsstarke Figur.
Greene war seit ihrem Amtsantritt eine der bekanntesten – und umstrittensten – Stimmen des rechten Parteiflügels. Sie fiel auf durch:
radikale Positionen,
Verschwörungserzählungen,
innerparteiliche Machtkämpfe,
und ständige Konflikte mit Demokraten wie Republikanern.
Ihr Rücktritt dürfte die Dynamik innerhalb der Republikanischen Partei spürbar verändern – insbesondere im ultrakonservativen Lager, das bisher auf Greens Schlagkraft setzte.
Der Schritt kommt zu einem heiklen Zeitpunkt: Die US-Politik steuert auf ein entscheidendes Wahljahr zu, in dem Trumps Einfluss erneut dominieren dürfte. Der Verlust einer wichtigen Trump-Verbündeten könnte die Kräfteverhältnisse innerhalb der Partei neu sortieren.
Wie Greene ihre politische Zukunft plant – Rückzug, Parteiwechsel, neue Bewegung – bleibt vorerst offen. Sicher ist jedoch: Ihr Abgang aus dem Kongress ist ein starkes Signal und sorgt bereits jetzt für erhebliche Unruhe in Washington.
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