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Pläne für ein „Arc de Trump“: Triumphbogen-Projekt sorgt in den USA für Aufsehen

Hinotoriko (CC0), Pixabay
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In den USA sorgt ein ehrgeiziges Bauprojekt für Schlagzeilen: Präsident Donald Trump soll laut mehreren US-Medien ein Denkmal planen, das an den Pariser Arc de Triomphe erinnert – den sogenannten „Arc de Trump“. Das Monument soll Teil eines umfassenden architektonischen Erbes werden, das Trump nach seiner Amtszeit in Washington hinterlassen möchte.

Monumentales Projekt am Potomac

Nach bisherigen Informationen ist vorgesehen, den Triumphbogen auf der Westseite der National Mall in Washington D.C., am Memorial Circle zwischen der Arlington Memorial Bridge und dem Arlington Nationalfriedhof, zu errichten – direkt gegenüber dem Lincoln Memorial. Damit würde das Bauwerk in einem der symbolträchtigsten Areale der US-Hauptstadt stehen.

Der Entwurf orientiert sich an klassischen Vorbildern wie dem Arc de Triomphe in Paris: ein monumentaler Steinbogen, gekrönt von einer vergoldeten Engelsfigur und Adler-Reliefs, die patriotische Stärke und den Sieg der Vereinigten Staaten symbolisieren sollen.

Bezug zum 250-jährigen Jubiläum der USA

Offiziell soll das Projekt anlässlich des 250. Jahrestags der US-Unabhängigkeit im Jahr 2026 entstehen. Laut Insidern will Trump mit dem Denkmal ein sichtbares Zeichen für nationale Stärke, wirtschaftlichen Erfolg und die Rolle Amerikas als Weltmacht setzen.

In ersten Planungen war das Projekt Teil einer größeren Initiative, zu der auch eine neue präsidentielle Festhalle („White House Ballroom“) gehören soll. Bei einem Spenden-Dinner im Weißen Haus präsentierte Trump laut Medienberichten wohlhabenden Unterstützern Entwürfe, auf denen der Triumphbogen zu sehen war.

Keine offiziellen Pläne – aber viel Kritik

Obwohl die Idee öffentlich diskutiert wird, existieren bislang keine offiziellen Bauunterlagen oder Genehmigungen. Auch über die Kosten und Finanzierung gibt es keine Angaben. Beobachter gehen davon aus, dass private Geldgeber aus Trumps Umfeld das Projekt finanzieren sollen.

Kritiker werfen dem Ex-Präsidenten Selbstdarstellung und Personenkult vor. Historiker und Stadtplaner warnen zudem vor einem Eingriff in die sensible Denkmal- und Sichtachsenstruktur rund um die National Mall, wo bereits mehrere bedeutende Gedenkstätten stehen.

Politisches Symbol mit Sprengkraft

Der „Arc de Trump“ dürfte – sollte er tatsächlich realisiert werden – zu einem der umstrittensten Bauprojekte der jüngeren US-Geschichte werden. Unterstützer sehen darin ein Zeichen patriotischer Größe, Gegner ein Monument der Eitelkeit.

Auch in sozialen Netzwerken sorgt das Projekt für Spott: Viele vergleichen die Idee mit den architektonischen Symbolen autoritärer Regime. Dennoch bleibt unklar, ob es sich bei dem „Arc de Trump“ um ein ernsthaft geplantes Bauwerk oder um ein politisches Prestigeprojekt ohne reale Umsetzungsabsicht handelt.

Eines steht jedoch fest: Der Name allein hat es bereits geschafft, das Symbol einer ganzen politischen Bewegung zu werden – noch bevor auch nur ein Stein gesetzt wurde.

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