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Piggy

charlygutmann (CC0), Pixabay
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Während eines Pressegesprächs verteidigte das Weiße Haus Präsident Donald Trump, nachdem dieser eine Reporterin als „piggy“ bezeichnet hatte. Der Vorfall ereignete sich am 14. November 2025 an Bord der Air Force One, als Trump von Journalisten zu Regierungsunterlagen über Jeffrey Epstein befragt wurde. Epstein, ein verurteilter Sexualstraftäter, hatte den Präsidenten in früheren E-Mails beschuldigt, „über die Mädchen Bescheid gewusst zu haben“. Kurz zuvor hatten demokratische Abgeordnete diese E-Mails veröffentlicht.

Während der Runde stellte eine Reporterin eine Nachfrage zu Epsteins Behauptung. Trump, der bereits einem anderen Journalisten das Wort erteilen wollte, reagierte ungehalten, zeigte mit dem Finger auf sie und sagte: „Quiet! Quiet, piggy.“ Das Video verbreitete sich anschließend schnell in den sozialen Medien.

Auf der Pressekonferenz vom 20. November wurde Pressesprecherin Karoline Leavitt gebeten, die Äußerung zu erklären. Sie ging nicht näher darauf ein, betonte jedoch, Trump sei „frank und ehrlich“, was viele Wähler zu schätzen wüssten. Seine Offenheit sei ein Grund dafür, warum er erneut ins Amt gewählt worden sei. Gleichzeitig warf sie Journalistinnen und Journalisten vor, den Präsidenten mitunter falsch darzustellen, was zu seiner Verärgerung führen könne.

Im selben Zeitraum verabschiedete der Kongress ein Gesetz, das das Justizministerium verpflichtet, sämtliche Ermittlungsakten zu Epstein zu veröffentlichen. Trump unterzeichnete das Gesetz am 19. November. Während des Gesprächs in der Air Force One hatte der Präsident außerdem betont, nichts über die in Rede stehenden Vorwürfe zu wissen, und stattdessen Fragen über Epsteins frühere Kontakte zu Bill Clinton und Larry Summers aufgeworfen.

Der Vorfall reiht sich in eine Serie konfrontativer Momente zwischen Trump und der Presse ein, die häufig Gegenstand politischer und öffentlicher Diskussionen sind. Leavitt stellte jedoch klar, dass die Medien täglich von der Offenheit des Präsidenten profitierten und seine direkte Art Teil seines politischen Profils sei.

 

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