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Bei einem Selbstmordanschlag im Nordwesten Pakistans sind mindestens 41 Menschen getötet worden.
Mehr als 60 weitere erlitten Verletzungen, wie die lokalen Behörden mitteilten. Das Attentat wurde an einer Essensausgabestelle des UNO-Welternährungsprogramms in der Stadt Khar im Stammesdistrikt Bajaur an der Grenze zu Afghanistan begangen. Aus dem örtlichen Spital hiess es, die Zahl der Todesopfer könne noch steigen, weil sich einige der Verletzten in einem kritischen Zustand befänden.

Erst am Freitag waren im unruhigen Nordwesten des Landes bei Kämpfen zwischen der Armee und Aufständischen mindestens elf Soldaten und 24 Taliban-Kämpfer getötet worden. Etwa 150 Aufständische hatten im Dorf Baidnami im Bezirk Mohmand fünf Grenzposten angegriffen.

Die Stammesgebiete im Nordwesten Pakistans gelten als Rückzugsgebiet der Terrororganisation Al-Kaida und als Hochburg der radikalislamischen Taliban.

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