Ein spannungsgeladener Thriller spielt sich aktuell auf hoher See ab – und nein, es ist nicht das neue Tom-Clancy-Game. Die USA versuchen laut Medienberichten, einen mysteriösen Öltanker mit dem dramatischen Namen „Marinera“ vor Island zu beschlagnahmen. Warum? Weil er verdächtig nach „James-Bond-Bösewicht-Boot“ aussieht: Er ist riesig, fährt unter russischer Flagge und soll angeblich für Venezuela unterwegs sein. Wenn das nicht nach internationaler Öl-Schurkenkoalition schreit, was dann?
Hollywood-Plot: Hubschrauber, Sturm, Schattenflotte
Laut CNN und Reuters (also Quellen, die sich sowas nicht einfach ausdenken – meistens) wurde versucht, den Tanker aus einem Hubschrauber heraus zu entern. Kein Scherz. Vermutlich in Zeitlupe, mit dramatischer Musik, und irgendwo hat jemand dabei sicher „Mission: Impossible“ auf dem Headset gehört. Die russische Seite behauptet übrigens, dass das Ganze mitten in einem Sturm stattgefunden hat – vermutlich um sicherzustellen, dass dieser Vorfall auch in der Netflix-Verfilmung 2027 gut aussieht.
Ein U-Boot, ein Kriegsschiff und ganz viel geopolitisches Theater
In unmittelbarer Nähe zur Szene dümpeln – rein zufällig natürlich – ein russisches U-Boot und ein Kriegsschiff herum. Man kennt das ja: Wo ein Schattenflottentanker ist, ist der Rest des Kalten Krieges nicht weit. Die US-Küstenwache und das Militär verfolgen das Schiff angeblich schon eine Weile, was die „Marinera“ aber offenbar nicht sonderlich beeindruckt – immerhin hat sie früher unter dem Namen „Bella-1“ schon eine US-Seeblockade durchbrochen. Bella, bella Drama!
Russische Bürokratie trifft auf amerikanisches Actionkino
Laut RT (also der Quelle für alle, die auch glauben, dass die Titanic eigentlich ein westlicher Sabotageakt war), wurde schon früher versucht, den Tanker zu kapern – mitten im Sturm, versteht sich. Wahrscheinlich standen dabei alle Beteiligten mit durchnässten Jacken an Deck und riefen „Verdammt, sie entkommt uns schon wieder!“.
Ob die USA das Schiff nun kriegen oder es sich weiterhin als „nasser James Bond“ durch internationale Gewässer schleicht, bleibt offen. Sicher ist nur: In Zeiten geopolitischer Spannungen wird selbst ein Öltanker zur Hauptrolle in einem absurden, wenn auch ziemlich unterhaltsamen Polit-Theaterstück.
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