Kein Trainer? Kein Problem! Ole Miss hat es tatsächlich geschafft: Ohne den abgewanderten Head Coach Lane Kiffin schlugen die Rebels den favorisierten SEC-Rivalen Georgia mit 38:33 im CFP-Viertelfinale beim Sugar Bowl – und ziehen damit sensationell ins Halbfinale ein.
Der Matchwinner? Quarterback Trinidad Chambliss, der sich in einen wahren Rausch spielte. Mit 13 aufeinanderfolgenden Pässen stellte er einen neuen Sugar-Bowl-Rekord auf. Insgesamt brachte er 30 von 46 Pässen für 362 Yards und zwei Touchdowns an den Mann – darunter zwei spektakuläre Würfe im vierten Viertel auf Kewan Lacey.
Doch das i-Tüpfelchen setzte Kicker Lucas Carneiro, der 47 Sekunden vor Schluss ein Field Goal aus 47 Yards verwandelte – und den Superdome zum Beben brachte.
Der Elefant im Raum: Wo ist Lane Kiffin?
Während Ole Miss den bislang größten Erfolg seiner College-Football-Geschichte feierte, war von Coach Lane Kiffin keine Spur. Der hatte das Team noch vor dem ersten Playoff-Spiel verlassen, um bei den LSU Tigers anzuheuern. Ironischerweise verbrachte er den Tag damit, die Niederlage des LSU-Frauenteams gegen Kentucky zu verfolgen – was Social Media natürlich sofort aufgriff. Die Netzgemeinde spottete munter über den „abgetauchten“ Coach, der die Cinderella-Story seines Ex-Teams nur aus der Ferne bestaunen durfte.
Wie geht’s weiter für Ole Miss?
Die Rebels treffen nun im Fiesta Bowl-Halbfinale auf No. 10 Miami – am 8. Januar um 19:30 Uhr (ET) in Glendale, Arizona. Und die Frage ist klar: Können sie den nächsten Favoriten stürzen – wieder ohne ihren Ex-Coach?
Eines ist sicher: Die Rebels haben mit dieser Leistung ein starkes Zeichen gesetzt – und das ganz ohne Kiffin. Vielleicht liegt in der Trainerlosigkeit ja ein Erfolgsrezept?
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