Startseite Allgemeines Europa Ob Orban da auch etwas daran verdient?
Europa

Ob Orban da auch etwas daran verdient?

jorono (CC0), Pixabay
Teilen

In den letzten vier Monaten hat Ungarn 1.468 wegen Menschenhandels verurteilte Häftlinge freigelassen, hauptsächlich aus Nachbarländern wie Rumänien, Serbien und der Ukraine. Die Begründung waren überbelegte Gefängnisse. Das ungarische Dekret fordert die Freigelassenen auf, innerhalb von 72 Stunden das Land zu verlassen und ihre Strafe im Heimatland fortzusetzen. Die EU und Österreich äußerten Bedenken, da es keine Kontrollen gibt, ob die Strafen tatsächlich im Heimatland verbüßt werden. Einige sehen dies als ungarischen Vergeltungsakt gegen die EU-Migrationspolitik. Österreich hat seine Grenzkontrollen verschärft und betont den ständigen Austausch mit Ungarn zu diesem Thema.

Kommentar hinterlassen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Kategorien

Ähnliche Beiträge
Europa

Kein Fortschritt bei den Verhandlungen zwischen Ukraine und Russland

Die jüngste Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine ist ohne entscheidenden Durchbruch...

Europa

Ukraine erzielt größte Geländegewinne seit 2023 und hat gleichzeitig mit neuem Korruptionsverdacht zu kämpfen

Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb weniger Tage überraschend große Geländegewinne erzielt. Zwischen...

Europa

Neue EU-Abschiebepläne: ICE-ähnliche Zustände?

Mehr als 70 Menschenrechtsorganisationen haben die Europäische Union aufgefordert, einen neuen Vorschlag...

Europa

Deutlich mehr zivile Opfer in der Ukraine: Bericht warnt vor „Erosion der Kriegsregeln“

Die Zahl ziviler Opfer in der Ukraine ist im Jahr 2025 deutlich...