Eine geplante Milliardeninvestition des Chipkonzerns Nvidia in OpenAI ist offenbar ins Stocken geraten. Wie das Wall Street Journal unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen berichtet, hegt Nvidia Zweifel an der Zusammenarbeit mit dem KI-Unternehmen. Beide Firmen sollen nun ihre Partnerschaft grundsätzlich überdenken.
Den Informationen zufolge beinhalteten die jüngsten Gespräche eine Beteiligung in zweistelliger Milliardenhöhe im Rahmen der aktuellen Finanzierungsrunde von OpenAI. Nvidia-CEO Jensen Huang habe dabei intern Kritik an der seiner Ansicht nach unzureichenden Geschäftsdiziplin bei OpenAI geäußert. Zudem habe er sich besorgt über die wachsende Konkurrenz durch Tech-Konzerne wie Alphabet (Google) und Anthropic gezeigt.
„Wir sind seit zehn Jahren der bevorzugte Partner von OpenAI und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit“, erklärte Nvidia auf Anfrage per E-Mail. Eine Stellungnahme von OpenAI liegt bislang nicht vor.
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