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Notbremse

lutz6078 (CC0), Pixabay
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Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hält die Rücknahme von Öffnungen angesichts des Infektionsgeschehens für unumgänglich. „Wir sehen, dass die Situation sich sehr schwierig entwickelt“, sagte Merkel heute Abend nach einem Treffen mit Vertretern der Bundesländer, bei dem an sich die weitere Vorgangsweise zum Thema Impfen – Stichwort „Impfgipfel“ – auf der Agenda stand.

Merkels Angabe zufolge habe man die Rücknahme von Öffnungen bei einer Inzidenz von über 100 vereinbart. „Wir werden leider auch von dieser Notbremse Gebrauch machen müssen.“ Sie hätte sich gewünscht, dass das nicht nötig werde. „Aber das wird nicht möglich sein“, sagte sie mit Blick auf ein am Montag anstehendes Bund-Länder-Treffen.

Beim Thema Impfen forderte Merkel unterdessen mehr Tempo. „Wir können schneller und flexibler werden“, sagte sie nach dem „Impfgipfel“ mit den Ländern. „Wir wollen, dass die bewährte deutsche Gründlichkeit um mehr Flexibilität ergänzt wird“, sagte sie. „Die Devise lautet: Impfen, Impfen, Impfen“. Dafür würden ab April auch die Hausärzte eingebunden. Allerdings stehen in der ersten Woche dafür nur rund eine Million Dosen zur Verfügung, wie aus dem Beschlusspapier der Beratungen von Merkel und der Länderregierungschefs heute hervorgeht.

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