Das von Seiten des Berliner Gerichtes das derzeit die Strafsache „BWF Stiftung“ verhandelt. In einem Statement, welches Saik in dieser Woche vor dem Gericht gemacht hatte, hatte Gerald Saik Nikolas Papakostas vom Unternehmen Yamamoto als Geschäftsmann dargestellt von dem er sich über den Tisch gezogen fühlt. Insgesamt 4,5 Millionen Euro hatte man Herrn Papakostas für Firmenbeteiligungen überwiesen. Ob diese Beteiligungen überhaupt diesen Wert haben (hatten) ist nicht bekannt. Natürlich wissen nur die Ermittlungsbehörden letztlich, ob es die Überweisungen in dieser Höhe an Herrn Papakostas dann auch gab. Zu hinterfragen ist natürlich auch, welche Absichten Herr Papakostas mit dem Geschäft bezweckt hat und ob es diese Goldminenbeteiligung dann überhaupt gab. Unseren Informationen nach gibt es derzeit schon Bestrebungen den Aussagen von Herrn Saik dann auch im Ausland nachzugehen. Zum Beispiel auch herauszufinden „ob es die Goldminen überhaupt gab, und ob die Aktien überhaupt den Wert gehabt haben die man von Seiten der BWF bezahlt hat“. Leider hat Herr Papakostas auf unsere konkreten Fragen nachdem Geld welches er erhalten haben soll nicht beantwortet. Man kann sich sicherlich so seine eigenen Gedanken dazu machen. Herr Papakostas sieht sich in dem gesamten Vorgang zu Unrecht von Herrn Saik beschuldigt, sieht sich selbst als Opfer in dem Vorgang. Haben wir die letzte E-Mail richtig verstanden von Herrn Papakostas, dann wäre er ja bereit nach Berlin zu kommen und als Zeuge vor dem Gericht dann zur Verfügung zu stehen. Dafür, wenn er das dann einhält, hätte er sicherlich unseren Respekt.
Sehr geehrter Herr Bremer
Ich kann Ihren journalistischen Standpunkt nachvollziehen aber nicht teilen. Es ist nicht die Aufgabe von Drittpersonen die Wahrheit in einem Betrugsfall zu ermitteln, sondern die der Staatsanwälte und Richter. Selbstverständlich ist es in meinem Interesse, dass die Wahrheit was mich betrifft ans Licht kommt aber anzunehmen, dass dies ausserhalb des ermittlerischen und juristischen Rahmens passieren kann, wäre doch sehr naiv. Denn weder ich noch Sie verfügen über das ganze Bild. Herr Saik und seine Mitangeklagten haben seinerzeit schon einmal Vorwürfe gegen mich vorgebracht, welche sich dann alle als haltlos herausgestellt haben und er, Herr Saik, gibt ja jetzt sogar zu, dass er gelogen, gefälscht und betrogen hat. Damals haben Sie Herr Bremer gutes journalistisches Gespür bewiesen, mich persönlich befragt, die Vorwürfe angezweifelt und am Schluss Recht behalten. Was hat es mir gebracht? Rein gar nichts. Die diskreditierenden Posts auf verschiedenen Portalen existieren immer noch und wurden wie gesagt auch nicht widerrufen oder richtig gestellt.
Bei allem Wohlwollen dass ich, genau weil Sie damals nicht ins selbe Horn geblasen haben wie die anderen, für Sie empfinde, werde ich jetzt nicht hingehen und denselben Fehler noch einmal machen. Die Behörden sollen ihre Arbeit weiterhin machen. Ich habe und werde diese gerne dabei unterstützen, denn bislang haben sie gut gearbeitet und ich habe grosses Vertrauen in die Staatsanwaltschaft. Ich weiss deshalb auch gar nicht warum gerade Sie mich einladen nach Berlin zu kommen um dort als Zeuge vor der Kammer auszusagen. Dazu bedarf es nämlich nicht einer netten Einladung Dritter, sondern einer Vorladung des Gerichtes und letzteres weiss, dass ich auch gerne freiwillig komme. Lassen Sie uns also bitte mit dieser Email diese Kommunikation beenden, denn ich bin nicht gewillt diese Maschinerie, welche gerade Ihr Portal wieder in Gang gesetzt hat, weiterhin zu füttern. Selbstverständlich müssen die Geschädigten die Wahrheit erfahren, aber halt eben nicht von mir und schon gar nicht von Ihnen, sondern vom Gericht mit dem abschliessenden Urteil. Denn alles andere führt, wie ich es nun schon zum zweiten Male erlebe zur Diffamierung und haltlosen Spekulationen und wie Sie sicherlich nachvollziehen können, ist das Warten auf dieses Urteil für mich genauso nervenzehrend wie für die Geschädigten, denn nur das Urteil wird den Spekulationen zumindest um meine Person die Grundlage entziehen. Vom Glauben, dass dann trotzdem alles Negative was über mich kolportiert wurde und noch geschrieben wird aus dem Netzt verschwindet oder richtig gestellt wird, muss ich mich wohl endgültig verabschieden.
Mit freundlichen Grüssen
N.Papakostas
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