Die Weichen sind gestellt: Super Bowl LX (60!) ruft – und zwar mit einem altbekannten Namen und einem unerwarteten Helden. Die New England Patriots treffen am 8. Februar in Santa Clara auf die Seattle Seahawks, nachdem beide Teams dramatische Conference-Finals ablieferten – mal mit Glanz, mal mit Gänsehaut (wegen des Wetters oder der Leistung).
Sieger der Nacht:
Allen voran: Jaxon Smith-Njigba, der mit 153 Yards und purem Spielwitz den Rams das Fürchten lehrte. Neben ihm glänzte auch Sam Darnold, der mit 346 Yards und drei Touchdowns endlich die Zweifel an seiner NFL-Reife verscheuchte. Auch Rookie-Verteidiger Nick Emmanwori zeigte: Draft-Schnäppchen können Großes leisten.
Die Patriots, angeführt von Coach Mike Vrabel, bewiesen, dass konservatives, fehlerfreies Football auch im Jahr 2026 noch Spiele gewinnen kann – besonders, wenn das Wetter aussieht wie in einem Roland-Emmerich-Film.
Verlierer der Nacht:
Jarrett Stidham tat sein Bestes, aber eine Interception, ein verheerender Fumble und Schneetreiben machten dem Broncos-Backup das Leben schwer. Seine O-Line half wenig, sein Laufspiel noch weniger.
Tariq Woolen sorgte mit einer unnötigen Strafe und einem anschließenden Touchdown der Rams für einen Facepalm-Moment in der Seahawks-Secondary – inklusive öffentlichem Streit an der Seitenlinie.
Und dann war da noch Xavier Smith, dessen muffed Punt den Seahawks ein Geschenk servierte. Rams-Coach Sean Payton wird wohl lange an dieser Szene knabbern – oder zumindest bis zur Draft-Nacht.
Fazit:
Seattle glänzt durch Offensive, New England durch Disziplin – und zusammen versprechen sie ein Super Bowl, das mehr zu bieten hat als Werbespots und Halbzeitshow. Wenn das Wetter diesmal mitspielt.
Wer am Ende triumphiert? Vielleicht entscheidet nicht nur das Talent, sondern auch, wer besser mit Druck – oder Schnee – umgehen kann.
Kommentar hinterlassen