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Nach dem Drängen von Donald Trump auf eine Änderung der Wahlergebnisse im US-Bundesstaat Georgia wollen Demokraten FBI-Ermittlungen gegen den scheidenden US-Präsidenten in Gang setzen. Der Anruf Trumps beim zuständigen Staatssekretär Brad Raffensperger habe Aufrufe zu Verstößen gegen Wahlgesetze enthalten, argumentierten die Kongressabgeordneten Ted Lieu und Kathleen Rice heute in einem Brief an den Chef der US-Bundespolizei FBI, Christopher Wray.

Eine Aufzeichnung des rund einstündigen Gesprächs war gestern veröffentlicht worden. Trump sagte darin unter anderem, er wolle, dass 11.780 Stimmen für ihn gefunden würden, damit der Bundesstaat an ihn gehe. „Es kann nicht sein, dass ich Georgia verloren habe.“ Die Demokraten Lieu und Rice betonten: „Die Beweise für Wahlbetrug durch Trump sind nun ans Licht gekommen.“ Auch ein Demokrat aus der Wahlkommission in Georgia, David Worley, rief zu Ermittlungen gegen Trump auf.

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In Istanbul ist es heute zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Studenten gekommen, die gegen einen von Präsident Recep Tayyip Erdogan eingesetzten Universitätsrektor protestierten. Auf im Internet verbreiteten Videos ist zu sehen, wie Hunderte Studenten durch die Straßen ziehen und den Rücktritt von Melih Bulu fordern.

Der 50-jährige Melih Bulu war am Freitag von Erdogan als Leiter der Bogazici-Universität in Istanbul eingesetzt wurde. Es ist das erste Mal seit 1980, dass der Rektor nicht von der Universität selbst bestimmt wurde.

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Der Iran hat einen unter südkoreanischer Flagge fahrenden Tanker im Persischen Golf festgesetzt. Das Schiff „Hankuk Chemi“ habe mit seiner Ethanolladung die Gewässer im Persischen Golf verschmutzt und sei daher von der Küstenwache in die Hafenstadt Bandar Abbas geleitet worden, teilten die Revolutionsgarden heute nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur ISNA mit. Die Besatzung des Tankers sei festgenommen worden.

Bei dem Schiff handelt es sich laut Daten des Internetdienstes Marinetraffic um den Tanker „Hankuk Chemi“. Dieser befand sich auf dem Weg von Saudi-Arabien in das Emirat Fujaira, nahm dann aber Kurs auf iranische Gewässer, wo er sich aktuell noch befindet. Auch die Beobachtungsstelle United Kingdom Maritime Trade Operations (UKMTO) meldete, es habe in der Straße von Hormus eine „Interaktion“ zwischen einem Handelsschiff und iranischen Behörden gegeben.

 

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