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Angesichts zahlreicher Drohungen und Proteste zeigen sich die Wahlbehörden in mehreren Bundesstaaten besorgt über die Sicherheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Demonstranten reagieren auf Trumps grundlose Vorwürfe über Wahlbetrug.

Joe Gloria, Vertreter der Wahlbehörde in Clark County, Nevada, betonte, seine Familie mache sich echte Sorgen um ihn. Die Sicherheitsvorkehrungen seien erhöht worden und Fahrzeuge, die zur Wahlbehörde kommen, werden registriert.

Gruppen von Trump-Anhängern haben sich vor Wahlbüros in Phoenix, Detroit und Philadelphia versammelt und protestieren gegen Auszählunge, in denen Joe Biden voranliegt oder aufholt.

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Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die mögliche Wahlniederlage von US-Präsident Donald Trump für eine späte Retourkutsche auf dessen Lieblingsmedium Twitter genutzt. Als Reaktion auf einen Tweet Trumps, in dem der Präsident das Ende der Stimmenauszählung in den USA forderte, schrieb Thunberg: „So lächerlich. Donald muss an seinem Problem mit Aggressionsbewältigung und dann mit einem Freund in einen guten alten Film gehen! Entspann dich, Donald, entspann dich!“

Einen identischen Tweet hatte Trump im vergangenen Dezember über Greta Thunberg geschrieben. Anlass war, dass das „Time“-Magazin Thunberg damals zur „Person des Jahres“ ernannt hatte.

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Das unabhängige Office of Special Counsel hat eine Untersuchung gegen die Wahlkampagne von US-Präsident Donald Trump eingeleitet. Geprüft wird, ob Trumps Wahlkampfteam das Weiße Haus und damit den Amtssitz des Präsidenten für Kampagnenzwecke missbräuchlich verwendet hat.

Die Behörde geht damit auf einen Antrag des demokratischen Abgeordneten Bill Pascrell ein. Trump war zuletzt vorgeworfen worden, dass sein Team die Wahlkampfzentrale im Weißen Haus aufgeschlagen hat und dort auch einen eventuellen Sieg feiern wollte. Das widerspricht allen bisherigen Gepflogenheiten. Sich zur Wiederwahl stellende Präsidenten haben in der Regel ihre Wahlkampfzentrale außerhalb des Weißen Hauses.

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