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Der von der US-Bundespolizei FBI gesuchte Innenminister der militant-islamistischen Taliban, Sirajuddin Haqqani, ist offenbar erstmals seit seinem Amtsantritt öffentlich aufgetreten. Ein Sprecher des Innenministeriums schrieb heute auf Twitter, Haqqani habe sich am Vortag in der afghanischen Hauptstadt Kabul mit Verwandten von Taliban-Mitgliedern getroffen, die im Kampf getötet worden seien.

Der Sprecher teilte zudem mehrere Bilder der Veranstaltung im Hotel Intercontinental. Allerdings ist der Minister auf diesen nur von hinten zu sehen oder sein Gesicht wurde unkenntlich gemacht. Haqqani steht auf der Liste der meistgesuchten Männer des FBI.

Das US-Außenministerium hat eine Belohnung von bis zu zehn Millionen US-Dollar auf Hinweise ausgesetzt, die zu seiner Verhaftung führen. Er werde unter anderem im Zusammenhang mit einem Anschlag auf ein Hotel in Kabul im Jänner 2008 zur Vernehmung gesucht, bei dem auch ein US-Bürger ums Leben gekommen sei, heißt es im FBI-Steckbrief.

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Der Stadtrat von New York hat die Entfernung einer Statue des US-Gründervaters Thomas Jefferson aus seinem Sitzungssaal beschlossen. Ein Ausschuss des Stadtrates votierte gestern (Ortszeit) einstimmig für diesen Schritt, weil der dritte Präsident der Vereinigten Staaten und Mitautor der Unabhängigkeitserklärung mehr als 600 Sklaven besaß. Die Entfernung der Statue war seit Jahren von schwarzen und Latino-Stadträten gefordert worden.

Die Statue könnte nun in einem Raum der New York Historical Society ausgestellt werden. Jefferson repräsentiere „einige der beschämendsten Seiten in der langen und facettenreichen Geschichte unseres Landes“, sagte die afroamerikanische Stadträtin Adrienne Adams. Jefferson hatte sechs Kinder mit einer seiner Sklavinnen.

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Ein russisches Gericht hat die Social-Media-Gruppe Male State verboten, weil diese gegen Frauen und Homosexuelle hetzt. Erst letzte Woche hatten YouTube und Telegram den Zugriff auf die Kanäle der von Wladislaw Pozdnyakow gegründeten Gruppe gesperrt.

Male State existiert seit 2016 und hat Tausende Abonnenten. Ursprünglich organisierte sich die Gruppe auf Vkontakte (VK), einer Art russisches Facebook. Gründer Pozdnyakow soll sich im Ausland befinden.

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