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geralt (CC0), Pixabay
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Angesichts anhaltender Kritik am Justizwesen hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron einen großangelegten Reformdialog eröffnet. Die Ziele seien, das Verhältnis der Bevölkerung zur Justiz zu erneuern und die Effizienz der Behörden sicherzustellen, sagte Macron heute in Poitiers. Über mehrere Monate hinweg sollen Menschen aus der Zivilgesellschaft und dem Justizwesen über die Prioritäten, Mittel, den Stellenwert und das Bild der Justiz beraten.

Einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts CSA zufolge haben zwei Drittel der Französinnen und Franzosen ein negatives Bild von der Justiz, etwa weil sie ihrer Meinung nach langsam, undurchsichtig und lax ist. Mehr als die Hälfte der gut 1.000 Befragten gab an, wenig oder kein Vertrauen in die Justiz zu haben.

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In Afghanistan startet erstmals seit Jahren wieder eine landesweite Impfkampagne gegen Kinderlähmung. Die Kampagne werde am 8. November mit Unterstützung der Taliban-Regierung in Kabul anlaufen, teilten die Vereinten Nationen heute mit. Ziel sei es, Millionen von Kindern gegen Poliomyelitis zu immunisieren, die bisher noch ungeschützt sind. Mit dem Schritt vollziehen die neuen Machthaber in Kabul einen radikalen Kurswechsel.

In den vergangenen drei Jahren konnten landesweite Impfkampagnen nicht umgesetzt werden, unter anderem weil die radikalislamischen Taliban damals in den von ihnen kontrollierten Gebieten derartige Impfaktionen verhinderten. Die anhaltenden Kämpfe zwischen der Miliz und der damaligen Regierung in Kabul erschwerten ebenfalls alle Tür-zu-Tür-Kampagnen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das UNO-Kinderhilfswerk (UNICEF) begrüßten in einer gemeinsamen Erklärung die Unterstützung der Taliban. Geplant sei die Immunisierung von über 9,9 Millionen Kinder unter fünf Jahren, von denen mehr als ein Drittel in bisher unzugänglichen Gebieten leben.

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Unbekannte Täter haben auf einen Marktplatz im Norden Nigerias mindestens 30 Menschen getötet. Die Angreifer hätten gestern Abend wahllos in die Menschenmenge auf dem Markt von Goronyo im Teilstaat Sokoto geschossen, sagte der Gouverneur von Sokoto, Aminu Tambuwal, heute. Augenzeugen berichteten von bis zu 60 Toten.

Keine Gruppe reklamierte den Anschlag bisher für sich. Anfang Oktober kamen bereits 20 Menschen bei einem ähnlichen Angriff auf einen Markt in der Stadt Sabon Gari im gleichen Teilstaat ums Leben.

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