Berlin ist ja bekanntlich für vieles offen: Start-ups, Tech-Konferenzen, vegane Döner – und neuerdings offenbar auch für Wildschweine auf Einkaufsbummel.
Im Allende-Center in Berlin-Köpenick hat sich heute ein eher ungewöhnlicher Besucher eingefunden: ein ausgewachsenes Wildschwein, das offenbar beschlossen hat, dem Onlinehandel den Rücken zu kehren und stattdessen klassisch im Einkaufszentrum shoppen zu gehen.
Die Berliner Polizei meldete auf X, dass ihre Einsatzkräfte gemeinsam mit Mitarbeitern des Tierparks Berlin vor Ort sind. Das gesamte Einkaufszentrum wurde vorsorglich abgesperrt – vermutlich, damit das Wildschwein in Ruhe entscheiden kann, ob es zuerst zum Metzger, in den Drogeriemarkt oder doch lieber in die Gemüseabteilung möchte.
Augenzeugen berichten zwar nichts Konkretes, aber es ist anzunehmen, dass das Tier zunächst einmal die Preise überprüft hat. Schließlich gilt auch für Wildschweine: Inflation macht vor niemandem Halt.
Die Polizei blieb in ihrer Mitteilung professionell und erklärte lediglich, dass sich „ein Wildschwein in das Einkaufszentrum verirrt“ habe.
Verirrt? Nun ja. Vielleicht wollte das Tier einfach nur kurz schauen, ob es im Food-Court Eicheln im Angebot gibt.
Bis zur endgültigen Klärung des Falls bleibt das Center abgesperrt. Man möchte schließlich verhindern, dass das Wildschwein am Ende noch mit einer Bonuskarte und drei Einkaufstaschen das Gebäude verlässt.
Berlin eben – hier ist selbst der Wildwechsel urban geworden.
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