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Neuer Anlegerskandal in Hamburg

geralt (CC0), Pixabay
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Kapitalanleger um Millionen geprellt? Diese aktuelle Frage stellt das Hamburger Abendblatt in seiner aktuellen Onlineausgabe.

Nach Angaben des Hamburger Abendblattes hat das zuständige LKA die Geschäftsräume des Unternehmens durchsucht.

Zitat:

Es geht um den Verdacht der Veruntreuung im
großen Stil. Beamte des Landeskriminalamtes, Abteilung
Wirtschaftskriminalität, haben in der City die Geschäftsräume
einer Firmengruppe durchsucht. Kapitalanleger
sollen um mindestens 2,5 Millionen Euro geprellt worden
sein.

Es geht um regelmäßige Kapitaleinlagen, die teils über Jahrzehnte laufen und von Experten als „Hochrisikoanlage“ eingestuft werden.

In bunten Prospekten wurden drei Fonds angepriesen, die
in verschiedene Finanzprodukte investieren, darunter
„Umwelt und erneuerbare Energien“ oder „Immobilien“.

Dabei handelt es sich um „Blind-Pools“, geschlossene
Fonds, in denen Geld eingesammelt wird, ohne das feststeht,
in welche Unternehmen genau investiert wird.

Im Fall der jetzt durchsuchten Firmengruppe sollen es
vor allem Kleinanleger sein, die Geld anlegten. Schon ab
50 Euro pro Monat, sogenannte Ratensparer, sollte man Miteigentümer an den Fonds werden können.

Oft sollte die Investition eine ergänzende Altersvorsorge
sein. Insgesamt sollen bis zu 11.000 Anleger betroffen sein können.

Auch wir hatten dutzende Male über das Unternehmen berichtet. Auch hier hatten wir wohl dann leider wieder einmal recht.

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