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Neubauprojekt in Berlin-Charlottenburg: Schwarmfinanzierung mit 9 % Zinsen – aber auch mit Risiken

geralt (CC0), Pixabay
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Auf der begehrten Mierendorffinsel im Berliner Westen entsteht ein anspruchsvolles Neubauprojekt mit 126 Wohnungen in fünf Mehrfamilienhäusern. Das Immobilienvorhaben wird von der renommierten HAMBURG TEAM Gruppe gemeinsam mit der OTTO WULFF Gruppe entwickelt und bietet Privatanlegerinnen und -anlegern über ein Schwarmfinanzierungsmodell die Möglichkeit, sich mit einem verzinsten Kredit zu beteiligen.

Das Projekt verspricht eine attraktive Verzinsung von 9,00 % p.a. bei einer geplanten Laufzeit von 36 Monaten. Bislang haben sich bereits 669 Anleger mit insgesamt rund 901.000 Euro beteiligt. Das Gesamtvolumen des Angebots ist auf 2,7 Millionen Euro begrenzt.


📍 Das Projekt im Überblick

  • Standort: Quedlinburger Straße / Wernigeroder Straße, 10589 Berlin-Charlottenburg

  • Umfang: 5 Mehrfamilienhäuser mit 126 Wohneinheiten

  • Wohnfläche: ca. 9.200 m²

  • Projektbeteiligte: HAMBURG TEAM (49 %), OTTO WULFF Gruppe (51 %)

  • Baufortschritt: Genehmigungen liegen vor, Bauarbeiten laufen, GU-Vertrag mit Pauschalfestpreis besteht

  • Sicherheit: Höchstbetragsbürgschaft der Muttergesellschaft HAMBURG TEAM (nicht dinglich)


💬 Warum sich viele Anleger interessieren

Das Wohnungsbauprojekt befindet sich in einem der gefragtesten Stadtteile Berlins. Charlottenburg bietet urbane Lebensqualität, eine hervorragende Infrastruktur, kulturelle Vielfalt und exzellente Nahversorgung. Die Mierendorffinsel gilt als beliebter Wohnstandort mit guter Verkehrsanbindung und Nähe zu Schulen, Kitas und Grünflächen.

Die Projektgesellschaft beabsichtigt, sämtliche Wohnungen nach Fertigstellung zu verkaufen. Einnahmen aus dem Vertrieb sollen die Rückzahlung der Investorengelder samt Zinsen ermöglichen.


⚠️ Wichtiger Risikohinweis: Totalverlustrisiko besteht

So attraktiv das Investment erscheinen mag – Anleger sollten sich der finanziellen Risiken bewusst sein. Es handelt sich um ein nachrangiges Kreditinvestment, bei dem im schlimmsten Fall ein vollständiger Verlust des eingesetzten Kapitals möglich ist.

Weder eine Einlagensicherung noch eine gesetzliche Anlegerentschädigung greifen hier. Auch wenn eine Bürgschaft der Muttergesellschaft besteht, ist sie nicht dinglich besichert. Das heißt: Im Falle wirtschaftlicher Schwierigkeiten oder einer Insolvenz besteht keine Garantie, dass Investoren ihr Kapital oder die vereinbarten Zinsen zurückerhalten.

Zudem liegt die Rückzahlung allein in der Verantwortung des Projektträgers. Die Bonität dieser Gesellschaft ist damit entscheidend für den Anlageerfolg.


📌 Fazit: Attraktives Immobilienprojekt mit stabilem Partner – aber nicht ohne Risiko

Das Neubauprojekt in Berlin-Charlottenburg bietet eine spannende Anlagemöglichkeit für risikobewusste Privatinvestoren. Die Kombination aus prominenter Lage, erfahrenen Projektentwicklern und hohem Zinsversprechen mag verlockend wirken – doch potenzielle Anleger sollten sich nicht allein von Renditezahlen leiten lassen, sondern auch das Totalverlustrisiko und die fehlende Sicherung in ihre Entscheidung einbeziehen.

Eine sorgfältige Prüfung der Anlageunterlagen, insbesondere des Basisinformationsblattes, ist dringend empfehlenswert.

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